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Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Was wird aus unserer Welt?
Die Welt existiert auch nach 2012, aber nicht so, wie sie ist. Behalten unsere Astrologen Recht, wäre sie kaum wieder zu erkennen…
Gewaltige kosmische Kräfte krempeln 2012 so ziemlich alles um, woran wir uns gewöhnt haben.
Vor allem Pluto, Uranus und Neptun sind es, die uns mit geradezu himmlischer Wucht eine Botschaft übermitteln.
Die Prognose für 2012 zeigt klar, dass sich ein Prozess fortsetz und radikal beschleunigt, der 2011 begonnen hat: Das Falsche zerbricht. Das Unwahrhaftige hält auf Dauer nicht stand. Das Ungerechte sorgt immer mehr für Empörung. Das Ende der Scharlatane, der Spiegelfechter, der Korrupten und Gierigen, der Schönredner, Täuscher und Verantwortungslosen ist eingeläutet. Die Berlusconis dieser Welt haben ausgedient. Die Prognose für 2012 stellt dar, dass es große Spannungen geben wird Kurt Allgeier sieht in der Prognose für 2012 sogar die große Gefahr eines nuklearen Krieges. Aber der Astrologe sieht für die Prognose für 2012 ebenso die Chance, diesen Krieg zu vermeiden, wenn die Welt neue Wege der Konfliktlösung finden könnte.
Genau das verlangen Pluto, Uranus und Neptun von uns. Das Alte und Erstarrte loslassen, mutig und zuversichtlich neue Wege gehen! Wir wissen auch unabhängig von der Prognose für 2012: Nur dann hat die Welt nach 2012 eine Zukunft.
Die Prognose für 2012: Die Experten
Prognose für 2012: Wir haben bei Deutschlands größten Astrologen nachgefragt
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Erich Bauer
Selbst für mich, der ich seit mehr als 30 Jahren Horoskope schreibe, ist die Prognose für 2012 eine besonders spannende, aufregende Angelegenheit. Wir alle habe 2011 gespürt und spüren es noch, dass die Welt wankt. Es gab schreckliche Katastrophen wie den Tsunami in Japan oder die Massaker in Nordafrika. Die Wirtschaftskrise, die alles andere als unter Kontrolle ist, hält uns nach wie vor in Atem. Wie wird das alles im kommenden Jahr weitergehen? Noch mehr Tsunamis und Erdbeben? Noch mehr und noch größere Aufstände? Bricht die Wirtschaft völlig zusammen? Ist dies alles schon beängstigend genug, existiert dennoch etwas, das noch schwerer wiegt: Ich meine das vom Maya-Kalender prophezeite Ende der Welt.
Wie Sie sicher wissen, endet dieser berühmte Kalender im Dezember des Jahres 2012. Für viele eingeweihte Menschen ist das ein Omen, dass uns Menschen und unserer Erde große Gefahr droht. Nicht wenige sagen daher einen Weltuntergang voraus. Vor 12 Jahren, als das zwanzigste Jahrhundert zu Ende ging und ein neues Jahrtausend vor der Türe stand, war ich nicht so involviert, so besorgt wie dieses Mal. Kann es vielleicht sogar sein, dass die schlimmen Unruhen, die 2011 begonnen haben, sich noch weiter aufschaukeln über das Jahr hinweg und es dann im Dezember, wie im Kalender angedeutet, zum Untergang kommt? Natürlich studiere ich seit längerer Zeit, wie die Sterne im Dezember nächsten Jahres stehen. Sie beruhigen mich. Diese Sterne zeigen in gar keiner Weise eine Gefahr. Sie sind eher gütig. Insofern glaube ich nicht, dass man den Maja-Kalender richtig interpretiert hat. Vielleicht ist ja nur ein Zyklus ihrer Zeit zu Ende gegangen, was aber überhaupt nicht mit einer Katastrophe einhergehen muss. Das ist tröstend und beruhigend. Aus der Sicht der Sterne wird die Welt im Dezember nicht untergehen. Aber wie steht es um die Unruhen, die 2011 die ganze Welt eingefangen haben? Gehen sie weiter? Werden sie womöglich noch stärker? Können wir auf eine Beruhigung hoffen? Bei der Beantwortung dieser Fragen muss man die langsam laufenden Gestirne Pluto, Uranus, Saturn, Jupiter und Neptun befragen. Da ist ein Quadrat zwischen Pluto im Steinbock und Uranus im Widder, das im Juni 2012 exakt wird. Der eine, Pluto, ist der große Auflöser und Transformator. Er steht im Steinbock. Also wird er Steinböckisches auflösen. Damit sind Regierungen genauso gemeint wie andere große Institutionen, z. B. Banken oder regionale und überregionale Vereinigungen und Bündnisse. Ihr Zerfall hat ja bereits begonnen. Denken Sie an Griechenland, Italien und verschiedene Banken. Das „Sterben” wird sich also noch ausbreiten, davon bin ich überzeugt. Nichts wird fest und sicher sein. Uranus wiederum steht im Feuerzeichen Widder. Er weckt den Rebell in jedem Menschen.
Ich bin daher sicher, dass es in der Welt weiter zu Aufständen kommen wird. Auch bei uns in Europa, womöglich sogar in Deutschland. Da haben wir also eine schwache Regierung und ein Volk, das sich nicht mehr gängeln lassen will. Und was geschieht dann? Das ist die große Frage. Eine Möglichkeit ist die, dass hart und destruktiv durchgegriffen wird, um die Ordnung zu erhalten. Dafür spricht Saturn, der nächstes Jahr in den Skorpion wandert. Eine andere ist die, dass ein neuer frischer Geist entsteht, der so viele Menschen beseelt, dass die Welt einen besseren, gerechteren und anständigeren Weg gehen kann. Dafür spricht Neptun im Fische-Zeichen. Überhaupt halte ich Neptun für den Planeten, der uns einen Ausweg zeigt. Er befand sich jahrzehntelang im Exil. Ab 2012 steht er in dem Sternzeichen, in dem er zu Hause ist, den Fischen. Das ist ein so überaus deutliches Omen dafür, dass nur eine wahrhaftige Form von Spiritualität die Welt retten kann. Es ist eine Spiritualität, die die Vergangenheit hinter sich lässt und daher auch sämtliche Religionen versöhnend erfassen kann.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Kurt Allgeier
Langweilig wird es uns im neuen Jahr 2012 gewiss nicht. Doch ist es nicht eine Auszeichnung für uns alle, in so verrückten Zeiten leben und den großen Umbruch mitgestalten zu dürfen? Keiner sitzt im Lebensspiel auf der „Ersatzbank“ und muss zusehen. Wenn wir das endlich begriffen haben, bleibt kein Raum für Ängste und Befürchtungen. Wir werden zupacken. Und das vielleicht sogar mit einer gewissen Begeisterung. Denn es gibt genug zu ändern und das Neue zu schaffen.
Die Prognose für 2012 zeigt, dass 2012 wohl besser wird als 2011. Vor allem auf die ersten Monate bis Juni dürfen Sie sich freuen. Die Wirtschaft wird blühen. Es sind außergewöhnliche Erfolge möglich. Und an Glück und Chancen wird es auch nicht fehlen. Ende Juni und Mitte Juli kommen dann recht heftige Tage. Wir werden wieder Naturkatastrophen erleben, die wohl sogar noch heftiger sein werden als das, was wir zuletzt erlebt haben. Es wird wohl auch wieder zu Banken- oder gar Länderkrisen kommen. Sie sollten diese Tage von wichtigen Vorhaben frei halten, auch wenn unsere Heimat gewiss direkt nicht betroffen sein wird. Ende November kann es dann noch einmal kritisch werden. Doch der Weltuntergang wird ausbleiben. Und die große Geldentwertung wird es auch nicht geben. Es lässt sich allerdings nicht ausschließen, dass wir irgendwann einen Computer-Totalausfalls erleben werden. Damit wäre das komplette Leben lahmgelegt. Es ist deshalb sinnvoll, sich zu Hause einen kleinen Geldvorrat anzulegen, um damit über einige Tage hinwegzukommen. Denn es würde auch kein Geldautomat mehr funktionieren und die Bank könnte auch nichts ausbezahlen. Vielleicht brauchen wir dann auch einen Wasservorrat, weil es auch kein Wasser gibt, und Kerzen, weil der Strom ausfällt. Und so weiter
Wir werden erleben, dass die große Befreiung von den Diktatoren in den arabischen Ländern einen Rückfall erleben wird. Dort wird das Militär als „Übergang“ die Herrschaft übernehmen, wobei die Generäle dann wieder zu Machthabern werden. Die größte Sorge: Hoffentlich kommt es nicht zu einem Krieg zwischen Israel und dem Iran – mit Einsatz nuklearer Waffen. Das wäre das Schlimmste, was im Jahr 2012 passieren könnte. Leider war das Risiko noch nie so groß wie jetzt am Ende des Jahres 2011.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Christoph Weidner
2012 – das klingt in den Ohren vieler Menschen, die sich mit den großen Wandlungen unserer Zeit auseinandersetzen, fast schon wie eine Bedrohung. Ich erlebe immer wieder, wie mich Menschen fragen: Es heißt die Welt geht unter – was bedeutet das für mich? Ich kann nur jedem versichern: Die Welt wird nicht untergehen. Und dennoch: Etwas Neues wird sich zeigen. Ein Wandel wird geschehen. Aber er kommt nicht abrupt und über Nacht, sondern er zeigt sich schon seit Längerem, hat sich angebahnt – und ist die Folge dessen, was uns gerade in diesen Tagen bewegt. Klar, dieser Wandel stellt uns zunächst einmal infrage. Fordert uns auf, umzudenken und unser Handeln neu auszurichten. Doch am Ende werden wir gestärkt aus allen Herausforderungen gehen, die wir zu bestehen haben. Astrologisch wird dies durch den endgültigen Übergang Neptuns in sein Heimatzeichen Fische angedeutet, gleich zu Anfang des Jahres.
Neptun, der uns auf der persönlichen Ebene oft Täuschungen und Illusionen beschert, ist auch der Meister der Enttäuschungen: Er bringt uns das Ende der Täuschungen. So wie wir im Weltgeschehen beobachten können, wie sich der Materialismus selbst besiegt, so können wir an uns selbst beobachten, dass uns der Blick hinter die Kulissen weit mehr interessiert als der schöne Schein, dem wir vielleicht früher viel zu schnell aufgesessen sind. Wir entwickeln ein tiefes Bedürfnis nach Wahrhaftigkeit. Wir wollen ein Ende der Lügen. Nicht nur auf dem Globus, sondern auch in unserem ganz eigenen Leben. Neptun stärkt in uns die Gabe, zu sehen, was wirklich ist. Zugleich ist er der Planet der allumfassenden Verbundenheit alles Lebendigen. Er zeigt uns, dass wir Menschen keine isolierten Wesen auf diesem Planeten sind. Alles ist mit allem vernetzt. Wenn wir wollen, dass es uns gut geht, dann müssen wir auch dafür sorgen, dass es der Welt als Ganzes gut geht.
Das Bewusstsein für die Erde als lebendiges Wesen wird eine immer größere Rolle spielen. Von Juni bis September begegnen sich die Planeten Uranus und Pluto im Quadrat – Uranus im Widder und Pluto im Steinbock, der Rebell und der Kontrollfreak. Uranus im Widder hat uns bewusst gemacht, dass es von jedem Einzelnen abhängt, dass etwas in Richtung einer positiven Veränderung in der Welt geschieht. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir Vertrauen können, dass „die da oben“ schon alles für uns erledigen werden. Wir Menschen, jeder Einzelne, muss sich seiner globalen Verantwortung bewusst werden – und sei sein Beitrag noch so klein. Pluto im Steinbock will uns im Gegenzug seine Ordnung aufzwingen. Er versucht uns auf Spur zu bringen, auf den rechten Pfad. Revolutionäre Exzesse wird er mit umso strikterer Ordnungsgewalt beantworten. Wir können davon ausgehen, dass die Versuche der Menschen, sich gegen Repressalien und Bevormundung zur Wehr zu setzen, in vielen Gegenden der Welt zu weiteren Eskalationen führen werden. Völker werden sich gegen ihre Machthaber erheben und diese werden entsprechend reagieren, denn sie fürchten nichts so sehr wie den Verlust ihrer Macht.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Michael Allgeier
Vor zwei Jahren sprach ich bei öffentlichen Auftritten erstmals das Quadrat zwischen Uranus im Widder und Pluto im Steinbock an, das 2010 zum ersten Mal am Himmel auftauchte und bis 2016 wirksam sein wird. Immer wieder ging ich dabei auf die Gefahr von künftigen Naturkatastrophen, auf eine zu erwartende Serie von heftigen Erdbeben ein, wies auf das hohe Risiko der Atomkraft hin. Nicht zuletzt sah ich in diesem Aspekt einen Vorboten für enorme gesellschaftliche Umbrüche weltweit, da Uranus im Widder für Freiheitskämpfe in sehr aggressiver Form steht und Pluto, der Planet des „Stirb und Werde“, für tief greifende Umwälzungen. Um die Zukunft zu begreifen, müssen wir in die Vergangenheit schauen, denn die Geschichte wiederholt sich.
Das letzte Mal hatten wir eine Uranus-Pluto-Spannung in den 60er Jahren und zwar in der Jungfrau. Damals wandten sich die Hippies gegen alles Etablierte und Angepasste. Die Sexualität, das gesamte soziale Wesen im Westen, die Art des Zusammenlebens, die Emanzipation der Frau – alles änderte sich. Im Nachhinein sprach man von der größten gesellschaftlichen Revolution der modernen Zeit. Aus astrologischer Sicht war es der erste Weltentag des Wassermann-Zeitalters. Jetzt befinden wir uns am Morgen des zweiten Weltentages der neuen Zeit und es findet abermals eine dramatische Zeitenwende statt. Die aktuellen Entwicklungen auf der Welt spiegeln die angehende weltweite Rebellion eindrucksvoll wider. Es begann in den unterdrückten arabischen Ländern, wo die Menschen nun den Mut aufbringen und sich entschieden gegen die Tyrannei stemmen. Das Aufstehen des Volkes ist aber auch in der westlichen Welt zu beobachten. In den USA ist inzwischen eine größere Protestbewegung unzufriedener Bürger entstanden, die sich gegen eine entfesselte Finanzwirtschaft, soziale Ungerechtigkeit und zunehmende Verarmung wehrt. Diese Proteste greifen zunehmend auch auf Europa über. Die Unruhen durch Jugendliche in London und Berlin sprechen Bände. Uranus und Pluto werden weitere Aufstände und Demonstrationen weltweit bringen.
Als Pluto vor der französischen Revolution das letzte Mal im Steinbock stand (1762 bis 1777) fingen die Menschen an, der Diktatur der Königshäuser überdrüssig zu werden. Auch jetzt werden die Köpfe der Machthaber rollen, denn die Menschen fühlen sich von Seiten der Politik nicht mehr in ihrem Recht auf Selbstbestimmung wahrgenommen. Die Analogien von Uranus und Pluto weisen nicht zuletzt darauf hin, dass neben Erdbeben und Atomkraftunglücken die Atombombe zu der größten Bedrohung unserer Zeit wird. Die Stoffe Uran und Plutonium, die zum Bau der großen Bombe verwendet werden, wurden im spirituellen Sinne nicht zufällig Uranus und Pluto namentlich zugeordnet. Pluto hat astrologisch zudem mit Massenvernichtungswaffen zu tun, Uranus mit Sprengkraft.
In den 60er Jahren, als Uranus und Pluto eine Konjunktion bildeten, stand die Welt mit der Kubakrise im Oktober 1962 das letzte Mal kurz vor dem Abgrund. Das Gute an der neuen Zeit: Durch ihre Beschleunigung werden wir freier und menschlicher, entdecken eine neue Lebensqualität, vor allem im Alter.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Winfried Noé
Bis zum März 2015 bildet es sich siebenmal, das Quadrat zwischen Uranus (plötzliche Veränderungen) und Pluto (Tod mit anschließender Wiedergeburt). Bei so langsam laufenden Planeten kann man davon ausgehen, dass die durch sie angezeigten Entwicklungen und Auswirkungen sich über einen wesentlich längeren Zeitraum hinziehen als genau auf die Zeit des exakten Aspekts. Katastrophen ereignen sich immer dann, wenn schneller laufende Planeten hinzukommen und das durch die astrologischen Schwergewichte angezeigte Thema aktualisieren.
Mit Uranus und Pluto verbinden sich zwei für totale Veränderungen stehende Prinzipien miteinander. Der Uranus löst ganz plötzlich und völlig unerwartet eine Explosion aus. Pluto steht für nachhaltige und totale Zerstörung, um Platz zu schaffen, für etwas ganz Neues. Die Aufstände im Norden Afrikas und der GAU in Fukushima haben gezeigt, dass wir in den kommenden Jahren Revolutionen und Katastrophen, sowohl in der Natur, dem öffentlichen
Leben als auch in der Privatsphäre erleben werden. Solche Ereignisse verfolgen nur einen einzigen Zweck: Platz für neue Entwicklungen zu schaffen. Der Mensch klammert an Altem, Gewohntem, weil es Sicherheit bedeutet. Dieses Alte steht aber innerem Wachstum, Fortschritt und Bewusstseinserweiterung im Weg. Deswegen müssen sie verschwinden. Je mehr wir uns gegen diese Veränderungen wehren, desto stärker wird der Druck.
Die Pluto-Kräfte arbeiten nicht plötzlich. Sie offenbaren sich in tief greifenden psychischen Energien und Prozessen in der sichtbaren Welt, die sehr langsam wirken, dafür umso nachhaltiger sind.
Die dramatischen Veränderungen, die diese Konstellation mit sich bringt und bringen wird, können teilweise auch durch übermächtige soziale und ökonomische Kräfte ausgelöst werden. Wer sich passiv verhält, nicht aktiv seinen Beitrag dazu leistet, dass diese neuen Energien sich ihren Weg bahnen können, wird sich wie eine durch historische Ereignisse unfreiwillig bewegte Marionette vorkommen. Doch es ist nie zu spät, solange wir leben, zu erkennen, dass diese überpersönlichen Kräfte eine wichtige Rolle spielen in unserer persönlichen Entwicklung, auch wenn wir sie passiv erfahren müssen.
Wer diese im Planetenbild angesprochenen Veränderungen persönlich annimmt und die alten Ideen und die alte Lebensordnung loslässt, wird den Weg zu einem neuen Leben gehen, in dem er lebendiger sein wird als je zuvor. Freuen Sie sich gemeinsam mit mir auf die nächsten Jahre.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Jasmin Rachlitz
Auch wenn Pluto den Rang eines Planeten verloren hat, so scheint seine Wirkung in gewissem Zusammenhang mit dem kollektiven Schicksal vieler Menschen zu stehen. Während seiner Laufzeit durch das Zeichen Schütze von 1995 bis 2008 hat sich der Prozess der Globalisierung enorm beschleunigt. Das Internet bzw. die neuen Medien und unsere Mobiltelefone haben im Wesentlichen dazu beigetragen, dass man in Sekundenschnelle mit dem Rest der Welt Nachrichten in Bild und Wort austauschen kann. Grenzen lösten sich auf, man strebte in die Weite, ganz so, wie man es dem Zeichen Schütze eben nachsagt. Ganz klar, dass unter diesem Einfluss auch beim Investmentbanking Produkte aufgelegt wurden, die zwar großartig und weltumspannend wirkten, die wenigsten Anleger jedoch verstanden, wie sie wirklich funktionierten. Auch die Expansion der EU war unter dem Einfluss des Zeichens Schütze scheinbar sehr erstrebenswert.
Seit 2008 läuft der Planet Pluto nun durch den Steinbock. Dieses Zeichen verbreitet alles andere als Optimismus und verlangt Disziplin. Sachwerte, kleinere Renditen und vor allem ein realbezogenes Verhalten wird unter diesem Einfluss erforderlich. Außerdem bekommt dadurch vieles eine rückwärts orientierte Note. Man sehnt sich nach „den guten alten Zeiten“. Ebenso könnte eine größere Konzentration auf Regionales erfolgen. Unter diesem Einfluss halte ich es durchaus für möglich, dass sich die EU eher verkleinert als vergrößert. Die Prognose für 2012 zeigt, dass bis in den Juni hinein auch der Jupiter im Stier eine Rolle spielen. Die Angst ums Geld, um die eigene Lebensbasis kommt hier noch stärker zum Tragen. Besser könnte das allgemeine Empfinden werden, wenn sich Jupiter ab Juni 2012 in den Zwillingen bewegt. Da die Zwillinge alles fördern, was mit Handel, Verkehr, Reisen und Nachrichten zu tun hat, könnten diese Branchen besonders profitieren. Zudem wird die Bundesrepublik Deutschland dem Zeichen Zwillinge zugeordnet (23.05.1949) und könnte von diesem Transit auch wirtschaftlich enorm profitieren.
Erwähnenswert halte ich noch den Transit von Uranus durch den Widder, der gerade die Bundeswehr in eine Phase größter Unruhe und ständiger Veränderung bringen könnte. Hier wird man in der nächsten Zeit vieles beschließen, was nicht von langer Dauer ist. Es könnte sogar möglich sein, dass man daran denkt, die Wehrpflicht wieder einzuführen. Ein ganz anderes Thema berühren die Transite des Planeten Neptun. Sein Weg durch das Zeichen Fische wird bei vielen Menschen eine Zunahme des allgemeinen Wunsches nach Spiritualität und seelischer Erfüllung bewirken. Während sich jedoch die althergebrachten Ansichten und strengen religiösen Sitten eher auflösen werden.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Christine Schoppa
Es steht vor der Tür! Das berüchtigte Jahr 2012. Und nun? Beginnt jetzt wirklich eine neue Zeit? Wird sich alles verändern: die Welt, wir selbst? Und wird wahr werden, was manche Prophezeiung vorausgesagt hat: Wird die Welt untergehen? Eines ist sicher: 2012 wird vieles nicht so bleiben, wie es bisher war. Dazu sind die Zeichen zu markant. Am auffälligsten ist das Quadrat von Uranus, dem Revoluzzer, und Pluto, dem großen Wandler. Zweimal wird dieses Quadrat 2012 exakt: am 24. Juni und am 19. September. Uranus wurde am Vorabend der Französischen Revolution entdeckt, das war 1781. Uranus hasst den Stillstand. Er will etwas bewegen, ist ein unermüdlicher Ideenbringer. Und dann Pluto, der 1930 entdeckt wurde, als der Mensch neue Erkenntnisse über Atome erlangte.
Mit Pluto, jetzt im Steinbock, gesellen sich saturnische Einflüsse hinzu, hier wird sich alles ändern. Und wo nichts mehr bleibt, wie es ist, entstehen Ängste, stürzt man in Krisen. Bleibt die Frage: Ist die Wandlung immer auch Zerstörung? Oder wird man wie Phönix aus der Asche steigen? Im Steinbock bringt er selbst starke Mauern zum Einsturz. Und im Quadrat zu Uranus fordert er nun alles oder nichts, er verlangt höchsten Einsatz und treibt viele bis an ihre Grenzen. Diese astrologische Verbindung fordert auf umzudenken, nicht im alten Trott zu verharren, weg mit den Scheuklappen. Alles, was bisher im Argen lag, wird aufgedeckt. Loslassen von alten Denkmustern und Verhaltensweisen ist die Devise von Uranus und Pluto.
Jetzt ist die Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen und Konflikte ihren Höhepunkt erreichen, es werden neue Strukturen und Veränderungen in Gang gesetzt. Viele Dinge, die bisher unterdrückt worden sind, kommen nun an die Oberfläche und wollen gelebt werden. Eines dürfte sicher sein: Die Änderungen kommen ohne Vorwarnung, aus heiterem Himmel! Wie ein Befreiungsschlag! Man wird förmlich überrumpelt, und genauso stellt man andere vor vollendete Tatsachen. Doch eine Krisen-Konstellation, wie jetzt das Uranus-Pluto-Quadrat, bringt ja nicht nur Schlechtes, sie ist auch eine Chance sich weiterzuentwickeln. Doch nicht nur diese Konstellation verlangt nach einem Umdenken – auch Neptun in den Fischen wird vieles in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Die Gefahr bei Neptun in den Fischen liegt allerdings darin, dass man der Wahrheit nicht ins Auge sehen will – und das wird gefährlich, wenn Uranus und Pluto sich im Juni und im September verbinden. Da geht es nicht mehr um Wollen oder Nichtwollen: Man muss! Und wohin führt uns das? Was ist der Grund, der Sinn? Fakt ist: Durch Uranus, Neptun und Pluto erfahren wir eine einschneidende Wandlung. Das gesamte Weltgeschehen, die Wirtschaft, die Umwelt, jeder Einzelne von uns wird betroffen sein. Wir sind aufgefordert, nicht tatenlos zuzusehen! Die Wandlung, von der hier die Rede ist, führt uns weiter auf dem Weg zur Vollkommenheit. Zu einer Gemeinschaft, in der das Wir den wichtigsten Stellenwert besitzt.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Konstantin M. Schott
Europa in der Krise – wird es sich behaupten? Europa im Wandel – wird es zurückfallen in Kleinstaaterei oder sich weiter entwickeln? Europa ist der einzigartige Versuch einer Staatsbildung ohne bestimmende, zentrale Führung. Europa ist aber mehr als der Versuch, eine Großmacht auf föderalistischer Basis mehr oder weniger stabil zu etablieren. Europa ist ein Modellfall für ein neues politisches, mehr noch, für ein neues gesellschaftliches und menschliches Miteinander. Die Frage, die sich hier stellt, ist: Schaffen wir diesen Sprung in ein Menschsein, das sich nicht nur über Soll und Haben, über kapitalistisches Auf- und Gegenrechnen definiert. Europa ein Staatsgebilde, dessen innere Stützpfeiler Solidarität und soziale Gerechitgkeit sind? Die Sterne dafür, dass Europa eine Großmacht neuen Zuschnitts, geboren aus einer tiefen Krise, werden könnte, stehen so schlecht nicht: Deutlich zu sehen Steinbockaszendent und Zweitaszendent Wassermann.
Uranus läuft in der Nähe des Frühlingspunktes und zeigt uns an, dass etwas vollständig Neues kommt und, Neptun im Wassermann, dass es zu einer grundsätzlichen Bereinigung kommen wird. Wir können also davon ausgehen, dass es im kommenden Jahr zu einer deutlichen Prüfungssituation kommen wird. Das Jahreshoroskop für Europa hat einen Skorpionaszendenten mit einem Zweitaszendenten Schützen. Die dazugehörigen Planeten Pluto und Jupiter sagen einmal in Haus zwei stehend, dass alle sozialen Zugehörigkeiten sowie alle Besitz- und Statusthemen infrage gestellt werden. Jupiter in Haus vier gibt an, dass es zu einer höchst heilsamen Selbstbesinnung kommen wird. Der Jupiter- Mond sagt, dass die Familien in dieser schweren Prüfung Versöhnung erfahren. Der Staatsapparat reduziert sich mit Jupiter-Saturn auf die wesentlichen Aufgaben wie das Herstellen von Rechtssicherheit, Transparenz und Ermöglichen von Bildung und Zugang zu Informationen, was durch Jupiter-Merkur zusätzlich gefördert wird. Die kommende Durststrecke ist also mit Saturn-Merkur und all den Betonungen des Glücksplaneten Jupiter eher als eine Art Aufbauarbeit zu verstehen und die Ernte wird erst später eingefahren.
Mit fünf Planeten im vierten Haus kommen wir 2012 dem neuen Menschsein um einen großen Schritt näher. Mars an der Himmelstiefe zeigt sogar eine Initialzündung zum Wesentlichen an. Die Begleiterscheinungen sind fast schon wie in der Homöopathie die üblichen Verdächtigen: Mars-Mond steht für nicht mehr zu bremsende Wut, Sonne-Uranus für das Gefühl alles stürze haltlos in sich zusammen, wo man doch gerade auf einer von Euphorie getragenen Hochstimmung war. Der Besitz ist mit Neptun-Venus in Haus drei unsicher und alle scheinen einen anzuschwindeln. Diese Symptome sind Heilungsanzeichen und legen sich wieder.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Ruth Siegenthaler
Die Astrophysiker unserer Zeit bestätigen, was schon die Astronomen der Mayas gesagt haben: Von 2008 bis 2016 befindet sich unsere Sonne in größter Nähe zum galaktischen Zentrum und am 22. Dezember 2012 ist die maximale Annäherung erreicht. Dieses Ereignis findet nur ungefähr alle 26 000 Jahre statt und symbolisiert das Ende eines Zyklus, in dem der Lernprozess der Menschheit auf Angst und Leiden gründete. Gleichzeitig beginnt eine Ära, die uns zunehmend befähigen wird, eine übergeordnete Sicht der Dinge einzunehmen und allein durch die Liebe zu lernen. Auch die Stellungen der Planeten Uranus, Neptun und Pluto deuten auf eine große Wendezeit hin, die es in der bekannten Menschheitsgeschichte noch nie gegeben hat.
Durch diese Einflüsse, dringt mehr Licht zu uns durch. Deshalb kann man von einem „Erleuchtungsprozess“ oder – anders gesagt – von einem Bewusstseinswandel sprechen, der die wirtschaftlichen, politischen und klimatischen Verhältnisse einem immer schnelleren Wandel unterwirft. Weil uns eben „ein Licht aufgeht“, kommt zunehmend alles ans Licht und will in ein gerechtes Gleichgewicht gebracht werden. Dies führt auf der Kehrseite dazu, dass die Vertuschungsmanöver immer raffinierter ausfallen. Wir können auch von einem Kampf zwischen „lichten und dunklen Kräften“ sprechen, der große Gefahren in sich birgt, denn Pluto im Steinbock verbindet sich im Jahr 2012 mit dem Stern Facies im Auge des Sternbildes Schütze. Pfeil und Bogen des Schützen waren früher gefürchtete Waffen. Diese gefährlichen Waffen stellen in der heutigen Zeit beispielsweise Atomwaffen oder Angriffe auf Computer dar, die länderfristig sicherheitsschenkende Systeme zum Einstürzen bringen können. Werden diese Kräfte jedoch im Guten gebündelt, gelingt es im Jahr 2012, mit Handlungen und Aktionen zielgerichtet ins Schwarze zu treffen.
Durch das Internet verbreitet sich der Virus der Befreiung (Uranus) sehr schnell. Auch im Jahr 2012 werden weltweit Diktaturen wie Dominosteine zusammenfallen. Wir befinden uns ferner in einer Zeit des erschütterten, aber noch nicht in seiner zerstörerischen Form zu Fall gebrachten Kapitalismus. Was der Zeitgeist nicht fördert, sind die Gier, überhöhte Macht- und Egoansprüche sowie die Ausbeutung der Erde und ihrer Wesen.
Gleichzeitig laden uns Chiron in den Fischen und Neptun, der im Februar 2012 definitiv in dieses Zeichen wechselt, ein, eine Kultur des Mitgefühls zu entwickeln. Durch diese Einflüsse sind wir grenzenlos mit allem Sein verbunden und wir werden sensibler für die eigenen und die Bedürfnisse anderer. Im schwierigeren Erleben führen Chiron und Neptun zu einer Zunahme der Überschwemmungen, Wasserkatastrophen, Malaria und Seuchen (bedingt durch den Klimawandel) sowie Arbeitslosigkeit und Flüchtlinge.
Zusammenfassend können wir sagen: Die Prognose für 2012 zeigt, dass das Wir an Bedeutung gewinnt – nicht das kleine Ich. Und trotzdem befindet sich jedes kleine Ich im Wir, das heißt, der Beitrag eines jeden Menschen ist für das Wohlergehen der Gesellschaft nicht zu unterschätzen. Zu von „von Menschen gemachten Katastrophen“ kommt es vermehrt dort, wo die Bereitschaft fehlt, einander zu unterstützen oder wo Verantwortlichkeiten nicht wahrgenommen werden.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Gabriele Sperzel
Stellen Sie sich einmal einen Radfahrer vor, der mit einem alten, klapprigen Fahrrad auf einer ziemlich abschüssigen Straße unterwegs ist und plötzlich feststellt, dass die Bremsen nicht mehr funktionieren. Was wird er tun? Augen zu und durch? Wohl eher nicht! Vielmehr Augen auf und alles versuchen, damit die Sache glimpflich ausgeht, das heißt, unbedingt die bestmögliche weiche Landung anpeilen. Ohne ein paar Kratzer wird es zwar nicht gehen, aber damit ist ja zu rechnen. Anschließend wird er sich wohl aufrappeln und nach Hause gehen. So ähnlich wie dieses Beispiel erscheint mir die augenblickliche astrologische Situation. Die wichtigste Konstellation, mit der wir es in diesem Zusammenhang zurzeit zu tun haben, ist das Quadrat von Uranus im Widder zu Pluto im Steinbock.
Ein Aspekt, der sich zwischen 2012 und 2015 siebenmal genau bildet, aber dessen Energie schon davor und auch danach (ca. 2007 bis 2020) latent vorhanden ist. Die Übergänge sind immer fließend. Meiner Meinung nach deutet solch ein Spannungsaspekt zwischen Uranus und Pluto grundsätzlich auf revolutionäre, machtvolle Umbrüche in einem festgefahrenen, veralteten System hin, die einhergehen mit einer Wirtschaftskrise bzw. Finanzkrise. Sie werden sich vielleicht fragen, wie kommt man mit Hilfe der Astrologie zu solch einer Aussage? Um die jeweils wirkenden symbolischen Kräfte der Planeten besser zu erkennen und zu verstehen, blickt man auf gleiche oder ähnliche Konstellationen in der Vergangenheit und deren Ereignisse. Ich bin absolut überzeugt, dass es sich auch astrologisch lohnt, aus der Geschichte zu lernen. Hierzu ist noch wichtig zu wissen, dass in der Astrologie die verschiedenen Zyklen der Planeten und ihrer Verbindungen untereinander von besonderer Bedeutung sind.
Der gegenwärtige Uranus-Pluto-Zyklus läuft von 1965 bis 2104. Aber sehen wir uns erst einmal den davorliegenden Zyklus von 1850 bis 1965 an. In den Jahren 1873 bis 1880 war ein ähnliches Uranus-Pluto-Quadrat wirksam wie heute. Man erlebte in der damaligen Zeit – etwa ab 1850 – die sogenannten „Gründerjahre“. Es herrschte ein Boom der Industrie und der Firmengründungen. Das Spekulationsfieber griff an den Börsen um sich. Dann, etwa ab 1873, kam der große Einbruch an den Märkten. Es gab dramatische Kursverluste (siehe 2008). Man sprach vom „Gründerkrach“ und in der darauf folgenden langen Depression auch von der „Gründerkrise“. Dieses Szenario von damals kommt uns bekannt vor, denn es gleicht doch sehr dem, was wir heute erleben. Wenden wir uns nun der Mitte der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts zu. 1965 begann mit einer Konjunktion (=Energiebündelung) von Uranus und Pluto der derzeitige Zyklus.
Es war die Zeit der 68er! Viele „alte Zöpfe“ wurden damals abgeschnitten. So manch „alter Mief“ musste einem frischen Wind weichen. Heute, mit einem Quadrat (=Herausforderung) zwischen Uranus und Pluto, stehen neue Themen zur Veränderung an. Der jahrelange finanzielle Größenwahn und die sozialen Ungerechtigkeiten, die sich weltweit in den Gesellschaften etabliert haben, rufen nach Beseitigung. Die Zeit sei reif dafür, hören wir von den Fachleuten der Wirtschaft, aber auch die Sterne weisen eindeutig auf tief greifende Veränderungen hin. Denken wir zum Schluss noch einmal an den Radfahrer vom Anfang. Machen auch wir – im übertragenen Sinne – die Augen weit auf und stellen uns der Situation. Dann haben wir durchaus die Chance, den rettenden Heuhaufen für eine halbwegs weiche Landung zu sehen und anzusteuern.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Claudia Straub
Sollten wir am Vorabend des 21. Dezember 2012 noch einmal alle Menschen anrufen, die uns lieb und teuer sind, weil am nächsten Tag die Welt untergeht? Nein, das ist sicher nicht nötig. Trotzdem muss uns klar sein, dass wir uns von der Welt, so, wie sie jetzt ist, verabschieden müssen. Der Wandel kommt nicht, er hat schon lange angefangen. Oder hätte noch vor einem Jahr jemand den „arabischen Frühling“ für möglich gehalten? Denken Sie an die furchtbaren Bilder, die uns aus dem hochtechnisierten Japan erreicht haben. Kein an den Haaren herbeigezogener Katastrophenfilm aus Hollywood, es war die grausige Realität. Mit weitreichenden Folgen. Denn niemand, am wenigsten wohl Bundeskanzlerin Angela Merkel selbst, hätte erwartet, dass das Jahr 2011 das langfristige Aus für die Kernenergie in Deutschland mit sich bringt. Bahnbrechende Veränderungen also, die sich sonst über Jahrhunderte oder zumindest Jahrzehnte anbahnen, werden nun innerhalb von ein paar Monaten eingeleitet. Kein Bereich bleibt außen vor.
Religiöse Normen stehen ebenso auf dem Prüfstand wie die Rolle der Frau oder der Kapitalismus. Die Ungleichverteilung von Arm und Reich, der Klimawandel – es ist, als würde man uns dazu zwingen, im Zeitraffer die Probleme zu lösen, bei denen wir viel zu lange weggesehen haben. Von sozialen Unruhen über weitere Einbrüche auf dem globalen Finanzmarkt bis hin zu heftigen Naturkatastrophen, ich schließe nichts aus. Es ist die Spannung zwischen Uranus und Pluto, die diese explosive Sprengkraft mit sich bringt, noch dazu in einem unruhigen Merkurjahr. Will ich Ihnen Angst machen?
Nein. Denn erstens wird nur in Ordnung gebracht, was definitiv nicht mehr so bleiben kann. Zweitens gibt es noch eine andere astrologische Konstellation, die für das Jahr 2012 bestimmend ist. Neptun kehrt endlich in sein angestammtes Reich zurück, in das Zeichen der medialen Fische. Dieser Aspekt ist es, der die neue Zeit einläutet, das spirituelle Bewusstsein der Menschheit wieder zum Leben erweckt. Wir stürzen nur dann in ein tiefes, schwarzes Loch, wenn wir in Wut, Angst oder Trauer steckenbleiben, uns nicht öffnen für das erhellende Licht dieser positiven Energien. Statt Gier und Neid zählen nun Liebe und Mitgefühl, Aggression und Unehrlichkeit werden ersetzt durch das Streben nach Frieden und Aufrichtigkeit. Wir sollten miteinander kämpfen, nicht gegeneinander. Wir müssen begreifen, dass wir den Planeten Erde nicht weiter nach Belieben ausbeuten können. Das uralte Wissen unserer Vorfahren über die heilenden, aber auch bedrohlichen Kräfte der Natur ist da, wir müssen uns nur wieder daran erinnern. Die Errungenschaften der Wissenschaft sind zweifellos wichtig.
Doch was nutzt der ganze technische Fortschritt, wenn wir das Wesentliche nicht mehr sehen? Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass das Jahr 2012 nicht auch die eine oder andere unangenehme Begleiterscheinung für Sie mit sich bringen könnte. Ich kann Ihnen nur wärmstens empfehlen, sich von der allgemeinen Panik nicht anstecken zu lassen, ruhig zu bleiben. Dann und nur dann hören Sie die Stimme Ihrer Intuition und Ihres Herzens, die besten Ratgeber, die Sie sich für die neue Zeit wünschen können.
Die Prognose für 2012
Die Prognose für 2012: Fazit
Hoffnung.
Was unsere großen Astrologen der Welt für das Jahr 2012 prophezeien, ist kein düsteres Katastrophen-Szenario. Aber auch keine Schönfärberei. Im Klartext: Die Welt kann sogar besser werden, vorausgesetzt, wir ändern uns. Und in drei Punkten sind sich alle 11 Astrologen einig, ihr Fazit lautet:
1. Das Unwahrhaftige geht unter.
Alle unsere Astrologen sind sich darin einig. Weil die Lüge zur Natur des Menschen gehört wird es natürlich weiter Lügen, Unwahrhaftigkeit und Täuschung in der Welt geben. Aber all das wird schneller denn je entlarvt, wird nicht erfolgreich sein und letztlich jeden, der darauf vertraut, in die Katastrophe führen.
Das gilt für jedes Individuum, aber auch für Interessengruppen und Staaten. Die Sterne des Jahres 2012 dulden in diesem Punkt nicht den kleinsten Kompromiss. Nur das Wahre und Aufrichtige setzt sich durch. Im Großen wie im Kleinen.
2. Die „Ich-Welt“ geht unter.
Die Sterne des Jahres 2012 verlangen nach einem neuen Miteinander der Menschen. Egozentrik hat ausgedient. Das Du wird ebenso wichtig wie das Ich. Das gilt für das Privatleben jedes Menschen ebenso wie für das gesellschaftliche und politische Zusammenleben. Solidarität, Hilfsbereitschaft, wechselseitige Verantwortung werden wichtiger. Wo das funktioniert, wird es Lösungen für große Probleme geben. Nur auf diese Weise wird es auf der Welt weniger Ungerechtigkeit, mehr Frieden und auch mehr privates Glück geben.
3. Die Welt von gestern geht unter.
Die Welt von gestern ist die Gnadenlosigkeit gegenüber den Schwachen in der Gesellschaft. Die Welt von gestern ist die Herzlosigkeit gegenüber den Armen und Hungernden der dritten Welt.(Und auch gegenüber den Armen im eigenen Land!) Die Welt von gestern ist Gewalt als Lösungsweg für Konflikte. Die Welt von gestern ist die Ungleichbehandlung von Mann und Frau. Die Welt von gestern ist Gier und Raubtierkapitalismus. Die Welt von gestern ist die Lieblosigkeit und Verantwortungslosigkeit gegenüber der Natur. Diese Welt wird untergehen. 2012 beginnt es. Bereiten wir uns vor.
Veröffentlicht in Astrowoche (Print)


Foto: Astrowoche
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