Allgeiers Astro-WissenDas Wunder Vollmond!

Das Wunder Vollmond!
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In dieser Woche klärt uns unser Chefastrologe Michael Allgeier in seinem Astro-Wissen über den Vollmond und all seine Wunder auf.

Rein astrologisch gesehen ist der Vollmond eine Opposition zwischen Sonne und Mond, die normalerweise einmal im Monat vorkommt und bei Vollmond-Geburten eben auch entsprechend als Opposition im Geburtshoroskop auftaucht. Sonne und Mond stehen sich gegenüber, die Erde dazwischen. Der Mond erhält das volle Sonnenlicht. Tritt der Mond allerdings in den Erdschatten ein, kommt es zu einer Mondfinsternis. Astrologie-Schüler, die noch am Anfang sind und gelernt haben, dass eine Opposition eher kritisch zu werten ist und zu den Spannungswinkeln gehören, denken deshalb manchmal, dass ein Vollmond ungünstig zu werten ist. Stimmt natürlich nicht.

Vollmond ist pure Seelenkraft, weckt starke positive Gefühle, je nachdem, wie er aspektiert ist und in Erscheinung tritt. Der Vollmond ist mit Hochstimmungen verknüpft, weshalb ja auch viele Feste unter Vollmond gefeiert werden, die dann auch meist mit besonderen Erlebnissen und Begegnungen einhergehen. Bei Vollmond stehen sich die geistige Kraft der Sonne, die auch das Männliche symbolisiert, und die emotionale Kraft des Mondes, die das Weibliche symbolisiert, gegenüber. Durchaus in einer Herausforderung, eben in einer Opposition, die jedoch normalerweise eher inspirierend und befruchtend als destruktiv ist. Vollmond ist, wie gesagt, ein Highlight, ein Höhepunkt, der symbolisch auch die Vollendung einer Entwicklung anzeigt.

Der Vollmond ist Leben pur, man könnte auch sagen steht für die Geburt des Lebens. Der Vollmond und seine mystischen Kräfte lassen in uns aber manchmal auch die Erinnerung an Vorleben und die eigene Wiedergeburt aufsteigen. Der Vollmond ist das Licht der Nacht, der Verborgenes sichtbar macht oder uns zumindest eine Ahnung von dem gibt, was wir längst vergessen haben. Er spiegelt unsere Seele, zieht uns magisch an und lässt uns in das Meer des Unbewussten eintauchen.

In Wachträumen oder auch im Schlaf befindet er sich in ständigem Kontakt mit unserem Inneren und erzeugt eine schier unendliche Kette an Bildern. Woher diese Bilder kommen, wissen wir nicht genau. Sicher, es gibt reine Verarbeitungsträume, mit denen unsere Seele mit dem täglich Erlebten versucht, fertig zu werden. Aber es gibt auch Träume, deren Bilder eine eigenartig starke Magie haben, die manchmal genauso wirklich wie die Wirklichkeit ist. Es gibt Ahnungen, die so tief sein können, dass sie zu einer unausgesprochenen Gewiss­heit werden.

Häufig werden sie an diesen zauberhaften und mystischen Vollmondnächten in uns wach und erzeugen bisweilen eine stille Freude, die mitunter mit unsäglicher Trauer gepaart ist. Der Sinn des Lebens scheint uns schwer zu begreifen und doch schlummert in der Tiefe unserer Seele eine Gewissheit, dass es für uns so etwas wie eine Heimat jenseits dieser Welt gibt, in der wir die vollkommene Geborgenheit und Liebe finden, nach der wir uns schon immer sehnten. Endlich zur Ruhe kommen, endlich angekommen sein. Ist es das, was uns treibt und das Leben oft so kompliziert macht?

Wissenschaftlich kann die große Bedeutung und Wirksamkeit des Vollmondes auf den Menschen nicht bewiesen werden. Wir wissen, dass Ebbe und Flut durch die Gezeitenkräfte, durch die Anziehung zwischen Erde und Mond sowie Erde und Sonne, verursacht werden. Der Mond bewegt also die gewaltigen Massen der Ozeane und bei Vollmond ist seine Kraft so stark, dass es sogenannte Springfluten gibt. Der Vollmond hebt die Alpen mehrere Zentimeter an, er treibt die Säfte der Pflanzen in deren Spitzen, weshalb auch viele Heilkräuter zu Vollmond gesammelt werden. Es liegt nahe, dass auch der Mensch, der zu etwa 80 % aus Wasser besteht und Teil dieser Natur ist, vom Mond bewegt wird, wie auch immer.

Bei ihm findet die Springflut aber mehr in der Seele statt, weshalb sich die Naturwissenschaft damit so schwer tut. So etwas ist nun einmal nicht messbar. Noch mehr gilt das für die anderen Gestirne in unserem Sonnensystem, die keinerlei Einfluss auf uns zu haben scheinen, zumindest aus naturwissenschaftlicher Sicht. Ich denke, dass die Naturwissenschaft nur nicht imstande dazu ist, um diese Einflüsse, die ähnlich wie homöopathische Gaben rein geis­tiger Natur sind, zu messen. Noch lange haben wir nicht alles erforscht, was den Vollmond und seine Kräfte betrifft. Es bleibt ein überaus spannendes Thema.

 

 

 

 


 

 


 

 

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