Frage der WocheKann man Lebensfreude lernen?

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Merkur und Venus im Löwen wecken Lebensfreude - oder?

 

Jede Woche beantworten wir eine Frage der Woche aus astrologischer Sicht. Diese Woche fragen wir uns, ob man Lebensfreude eigentlich auch lernen kann.

Sommer, Sonne, Strand und Spaß – da sollte man doch meinen, dass alle Welt nur noch mit einem vergnügten Lächeln durch die Gegend läuft.

Das ist aber leider nicht der Fall, man braucht sich die Gesichter seiner Mitmenschen nur mal genauer anzusehen: Da mögen die Tage noch so schön und die Abende noch so lau sein, manche kommen einfach nicht aus ihrem Alltagstrott heraus.

In dieser Woche wechseln sowohl Merkur wie auch Venus in das Zeichen des Löwen, der für Lebensfreude pur steht. Aber reicht das aus, um alle damit anzustecken?

 

 

Kann man Lebensfreude lernen? Es gibt zwei mögliche Sichtweisen:

 

JA.

Lebensfreude kann man durchaus erlernen. Nur ist es wie mit dem Musizieren, Malen oder dem Bodenturnen: Wer diese Gabe von Haus aus nicht mitbringt, muss eben ein bisschen härter daran arbeiten. Üben, üben, üben.

Oje, klingt nach Schweiß und Tränen, dabei geht es ja gerade um das Gegenteil, um die Freude. Und so unangenehm sind sie auch gar nicht, die Trainingseinheiten in Sachen Lebensfreude. Es gehört nur ein kleines bisschen Disziplin dazu, um das ewige Karussell der negativen Gedanken zu stoppen.

Was zeichnet denn Menschen aus, die man als lebensfroh bezeichnet? Sie sind aktiv, probieren alles mal aus und sie haben Spaß, auch an Kleinigkeiten, sei es die Kugel Eis oder das Lächeln eines Kindes. Das macht sie nicht immun gegen Niederlagen oder Krisen, aber sie lieben das Leben viel zu sehr, um sich lange hängenzulassen. Irgendwo an der nächsten Ecke wartet schließlich wieder ein Grund, warum man sich so ein kleines bisschen freuen kann, selbst wenn man eigentlich traurig ist.

Die Lektion besteht also darin, sich auf all die guten Sachen im Leben zu konzentrieren, sie zu erkennen und dankbar dafür zu sein.

In dieser Woche wechseln Merkur und Venus ins Zeichen Löwe, dem Sinnbild für Lebensfreude. Das kommt nicht von ungefähr, seine Zeit ist im Sommer, sein kosmischer Herrscher ist die Sonne. Das bedeutet Kraft und Wärme, Vitalität und positive Energie.

Merkur im Löwen verleiht uns die Fähigkeit, optimistischer ans Leben heranzugehen und mögliche Bedenken zwar nicht zu ignorieren, aber auch nicht überzubewerten. Und Venus? Sie lädt uns ein, mitten ins pralle Leben hineinzutauchen. Einen Flirt zu wagen, mit dem Leben und der Liebe. Sich im Liegestuhl zu räkeln und alles von sich abfallen zu lassen, was einen sonst so schwer und nachdenklich macht. Das beste Kleid anzuziehen, obwohl es ein ganz normaler Arbeitstag ist.

Zum Zeichen Löwe gehört aber noch etwas: Etwas Spielerisches, Unbekümmertes, was sonst nur Kinder haben. Warum nicht eine Wasserschlacht anzetteln oder beim Straßenfestival die Hüften zur heißen Samba-Musik bewegen? Das sind doch die Momente, die man im Gedächtnis behalten möchte, nicht die Rechnung für die Autoreparatur und die Überstunden, die man macht. Lebensfreude kann man lernen!

Weiterlesen: Astro-Coaching: Wie die Sternzeichen Lebensfreude finden


NEIN.

Doch, ein Stück weit schon. Aber wollen wir uns nichts vormachen, aus einem grummeligen Dauernörgler wird nun einmal nie ein echter Lebenskünstler.

Beispiele dafür haben wir genug: Der eine Urlauber stellt extra den Wecker, damit er frühmorgens seine Liege mit einem Handtuch reservieren kann. Gequält fragt er Mitreisende, ob ihr Zimmer ruhiger ist und ob sie genauso viel für den Aufenthalt gezahlt haben, am Büfett wird vermerkt, wenn es Mängel gibt. Der andere Urlauber freut sich schlicht und ergreifend, dass er ausschlafen kann, Kaffee und Frühstück nicht selbst zubereiten muss und schnuppert dankbar die wundervolle Meeresluft.

Oder um es noch deutlicher zu sagen: Es gibt Menschen, die in einem Armenviertel in La­tein­amerika wohnen und deutlich mehr Lebensfreude ausstrahlen als so mancher erfolgsverwöhnte Manager.

Daraus können wir schließen: Lebensfreude hat wenig mit dem Außen zu tun, wir können es nicht auf körperliche Zipperlein schieben oder unglückliche Umstände. Lebensfreude hat man oder man hat sie nicht.

Es geht auch nicht darum, ob jemand faul oder fleißig ist oder zu naiv, um Missstände zu erkennen. Lebensfreude kommt von innen, es ist eine Haltung, die es einem ermöglicht, Gutes zu genießen und dankbar dafür zu sein.

Man kann am Sonntagabend damit hadern, dass das Wochenende vorbei ist und am nächsten Morgen die Arbeit wieder losgeht. Man kann sich aber auch freuen, dass das Wochenende so schön war und noch ein wundervoller Abend im Kreise seiner Lieben bevorsteht.

Lebensfreude heißt, die Rosinen aus dem Kuchen zu picken und sie auf der Zunge zergehen zu lassen, da ist es dann auch egal, ob der Kuchen an der einen oder anderen Stelle verbrannt ist.

Das ist in gewisser Weise ein Talent, das manchen Menschen in die Wiege gelegt wurde. Wer dieses Talent nicht hat, macht die Sache aber nur noch schlimmer, wenn er es erst gar nicht versuchtund auch weiterhin lieber nach dem Haar in der Suppe fahndet statt die Suppe an sich zu genießen.

Nicht wegen der anderen, sich selbst enthält man viele schöne Stunden vor, wenn man der Lebensfreude aus dem Weg geht.

 

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

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