Frage der Woche: Lenkt der Mond wirklich meine Gefühle?

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Wie viel Einfluss hat der Mond auf unsere Gefühle?

Jede Woche beantworten wir eine Frage der Woche aus astrologischer Sicht. Diese Woche: Wie viel Einfluss hat der Mond auf unsere Gefühle? Kann er uns lenken?

Das Wirken der Mondkräfte ist so sanft, dass manche Menschen an ihrer Existenz zweifeln. Und doch gibt es sie, man muss nur einmal genauer hinblicken. Merkur und Neptun sind in dieser Woche dabei behilflich, den Schleier zu heben und in unsere Gefühlswelt abzutauchen.

Lenkt der Mond wirklich meine Gefühle? Es gibt zwei mögliche Sichtweisen:

JA.

Im Grunde könnte man es ganz kurz und schmerzlos an dieser Stelle halten und sagen: Wer auch immer an den Mondkräften zweifelt, soll es doch einfach mal selbst ausprobieren!

Das gilt nicht nur für die Gefühlswelt, es gilt auch für die Garten-, Gesundheits- und Haushaltstipps, die sich an den Mondrhythmen orientieren – und die wir Ihnen jeden Tag ausführlich im Mondkalender der Astrowoche vorstellen.

Zu Testzwecken ist es natürlich zu empfehlen, erst hinterher nachzulesen und zu vergleichen, ob man eine Übereinstimmung findet – so weiß man dann ganz genau, dass man sich von den Prognosen nicht etwa beeinflussen ließ.

Betrachtet man das Horoskop eines Menschen, so kommt neben der Sonne auch dem Mond eine große Bedeutung zu. Die Sonne sagt etwas über Persönlichkeit und Lebenseinstellung des Betreffenden aus, das nach außen gezeigte Verhalten. Der Mond dagegen ist deshalb so interessant, weil er für das Seelen- und Gefühlsleben steht, das man in manchen Fällen eben nur erahnen kann, weil nicht jeder sein Innerstes nach außen kehrt.

Wenig überraschend also, dass der Mond bei seiner Reise durch die Tierkreiszeichen auch etwas mit unseren Gefühlen zu tun hat. Länger als zweieinhalb Tage hält er sich nie in einem Zeichen auf, das macht die Wirkung der Mond-Transite so subtil, dass man sie eher unbewusst erlebt. Aber dafür hat man innerhalb von 28 Tagen die Möglichkeit, die emotionalen Qualitäten aller zwölf Tierkreiszeichen zu spüren, die einen mehr und die anderen weniger, je nach persönlichem Horoskop.

Wer sich die Mühe macht und darauf achtet, kann sich so manches im Alltag besser erklären: Warum der Chef an einem Tag gar so pingelig auf Fehler achtet, warum die Kinder bei einer anderen Gelegenheit kaum zu bändigen sind oder warum der Partner sich vehement dagegen wehrt, das ganze Wochenende zu verplanen. Ein Neumond hat ganz andere Energien als ein Vollmond, das spüren sogar die Menschen, die sonst wenig damit anfangen können. Und: Der stete Mondwandel schenkt uns alle vier Wochen die wunderbare Möglichkeit, noch einmal neu anzufangen und an den Bereichen zu arbeiten, wo wir Schwachstellen entdeckt haben. Man muss nicht an die Mondkräfte glauben, aber es ist sehr hilfreich, wenn man es tut.

Möchten Sie auf den Mond-Einfluss vorbereitet sein? Erich Bauer erläutert jede Woche in seiner Kolumne, worauf wir in der kommenden Woche gefasst sein sollten >>

NEIN.

Oder anders gesagt: Nur so weit, wie man sich lenken lässt, denn wie immer in der Astrologie bleibt dem Menschen der freie Wille und er kann entscheiden, was er aus den jeweiligen Einflüssen macht.

Wenn der Vollmond im Zeichen Skorpion steht, ertappt sich so mancher überrascht dabei, wie er dem Partner eine Eifersuchtsszene vom Feinsten hinlegt. Wer sich aber informiert und weiß, was die Monduhr geschlagen hat, ist gewappnet – und überlegt vielleicht erst, woher diese unschönen Gefühle von Angst, Unsicherheit und dem Wunsch nach Kontrolle eigentlich kommen.

Der Mond-Einfluss äußert sich nicht als dramatischer Paukenschlag, aber er verleiht den Tagen eine gewisse emotionale Färbung. Und so könnte man vielleicht denken, ach, heute hat die Kollegin wieder ihren verrückten Tag – oder man erkennt die Regelmäßigkeit und findet eine Strategie, um damit umzugehen.

Kommende Woche verbinden sich Merkur und Neptun in einem positiven Sextil. Der Merkur steht im bodenständigen Stier, Neptun im medialen Zeichen der Fische: Verstand trifft auf Intuition. Das ist perfekt, um sich über seine Gefühle klar zu werden, all die verdrängten Empfindungen ins Bewusstsein zu holen.

Natürlich kann man nicht jeden Tag Nabelschau betreiben und alles bis ins Kleinste analysieren, das wäre nicht sinnvoll und dafür hat man auch gar keine Zeit. Aber es kann nicht schaden, hin und wieder mal einen Blick hinter die Gefühlskulissen zu werfen, vor allem bei Situationen die sich ständig wiederholen. Warum schafft es eine bestimmte Person immer wieder, einen mit einer einzigen Bemerkung auf die Palme zu bringen oder zu verunsichern? Welche Knöpfe werden dabei gedrückt, was für alte Wunden werden dabei aufgerissen? Damit macht man nicht nur den Weg frei für eine Lösung, man übernimmt auch Verantwortung, überlässt den eigenen Seelenfrieden nicht einer anderen Person.

Der Mond in seinem immer währenden Kreisen über die Himmelsbahn leistet Hilfestellung, indem er einem die ganze Bandbreite an Gefühlen vor Augen führt, die man so hat. Ob man daraufhin das Steuer in die Hand nimmt und selbst lenkt, entscheidet jeder für sich.





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