Frage der Woche: Lohnt es sich, noch treu zu sein?

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Venus im Trigon zu Saturn hilft uns, diese wichtige Eigenschaft am Leben zu halten

Jede Woche beantworten wir eine Frage der Woche aus astrologischer Sicht. In dieser Woche: Lohnt es sich, noch treu zu sein? Venus und Saturn verbinden sich im Trigon und helfen uns bei der Antwort.

Treue ist für die meisten Menschen das Wichtigste an einer Beziehung. Und doch sprechen die hohen Scheidungsraten eine andere Sprache. Venus und Saturn rücken diese Woche das Thema in den Mittelpunkt: Was ist uns die Treue wert, was tun wir selbst dafür?

JA.

Es gibt Sie noch, die Treue, sie wird auch nie ganz aus der Mode kommen, selbst wenn sie mittlerweile arg gebeutelt daherkommt. Man findet sogar prominente Beispiele dafür, die einfach nur kein großes Aufhebens aus ihren langjährigen Beziehungen machen: Vitali Klitschko, Steffi Graf, Günther Jauch und Thomas Gottschalk, um nur ein paar zu nennen. Eine besonders schöne Geschichte liefert uns Hollywood: Schauspieler Warren Beatty galt als der Womanizer schlechthin, die Liste seiner Eroberungen ist ellenlang. Und dann kam da eine Kollegin daher, Annette Bening, und alles war anders: Seit 1992 sind die beiden skandalfrei verheiratet, führen ein glückliches Familienleben .

Es klappt also auch ohne Keuschheitsgürtel und Handschellen, man muss „einfach“ nur den richtigen Partner finden. Manche treffen ihn relativ früh auf ihrem Lebensweg, bei anderen gehört erst ein gewisser Reifeprozess dazu: Erkennen, wer man ist, was man braucht und was nicht. Und: Verstehen, was Liebe wirklich bedeutet. Zwischen Steuererklärung und Schmutzwäsche sprühen nun einmal nicht jeden Tag die Funken der Leidenschaft, aber man kann dafür sorgen, dass das Feuer am Leben bleibt. Wer seinen Deckel auf dem Topf gefunden hat, darf sich glücklich schätzen, das sollte man für ein flüchtiges Abenteuer zwischen Tür und Angel auch nicht aufs Spiel setzen.

In dieser Woche verbinden sich Venus und Saturn in einem wunderbaren Trigon, die besten Voraussetzungen also, um einen harmlosen Flirt verbindlich zu machen oder um die bestehende Beziehung weiter zu festigen. Wie das geht? Indem man sich wieder einmal vor Augen hält, was man am Partner hat.

Mag sein, dass er oder sie immer noch nicht gelernt hat, wo die Buntwäsche gesammelt wird oder dass man bei der Fußball-Sendung nicht dazwischenredet. Aber wenn der Partner derjenige ist, der einen versteht, ohne dass man sich erklären muss, der einen auffängt, wenn es eng wird, dann sollte man diesen Schatz hegen und pflegen, auch im Alltag – z. B. mal wieder mit einem Kompliment oder einem Blumenstrauß. Treue lohnt sich, auch heute noch.

NEIN.

Dabei ist die Treue so eine wertvolle Tugend. Geschäfte wünschen sie sich von ihren Kunden, Parteien von ihren Wählern und Fußballvereine von ihren Fans. Trotzdem da einkaufen, obwohl es genau die gleichen Schuhe um die Ecke vielleicht ein bisschen billiger gibt. Den Jungs auf dem Platz unbeirrt die Daumen drücken, obwohl die letzten Erfolge schon ein wenig zurückliegen. Das ist aller Ehren wert und wird meistens auch belohnt.

Den höchsten Stellenwert aber hat die Treue in Liebe und Freundschaft . Treue heißt, zusammenstehen, auch wenn es schwierig wird, wenn Probleme auftauchen. Anrufen, auch wenn die Freundin sich zurückzieht, weil sie Kummer hat. Den Partner unterstützen, auch wenn er wegen seiner beruflichen Sorgen mürrisch und abweisend geworden ist. Und natürlich die Königsdisziplin: Standhaft bleiben, auch wenn die Kollegin einem schöne Augen macht und es zu Hause im Schlafzimmer schon ein wenig langweilig geworden ist.

Treue wünschen sich alle, aber fast jeder Zweite bricht sie, hieß es unlängst. Prominente Beispiele dafür gibt es genug, man könnte sogar etwas überspitzt sagen, sie halten so manches Klatschmagazin am Leben. Besonders betroffen macht es einen, wenn Politiker in die Schlagzeilen geraten, schließlich sind sie uns ein Stück weit auch ein Vorbild. Andererseits: Die Zeiten sind vorbei, in denen man auf Gedeih und Verderb zusammengeblieben ist, der Moral wegen, obwohl man für den Partner nur noch Hass und Verachtung über hatte. Zähne zusammenbeißen, sich angiften und leiden im Namen der Treue, das muss nicht sein.

Aber irgendwo dazwischen, zwischen Kasteiung und dem fröhlichen Wechselreigen alle paar Jahre, muss die Wahrheit liegen. Denn eigentlich geht es um eine ganz andere Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen der totalen ich-Bezogenheit, zwischen der Erwartung, alle unsere Wünsche müssten sofort erfüllt werden, und der Selbstaufgabe, wo man dem anderen zuliebe alle eigenen Bedürfnisse solange zurückstellt, bis man gar nicht mehr weiß, wer man eigentlich ist?

Jeder muss diese Frage für sich selbst beantworten, das hängt von der Beziehung und der eigenen Persönlichkeit ab. Aber eines ist nie verkehrt: Ehrlichkeit. Ehrlich sein mit sich und dem Partner. Das macht Treue um einiges leichter.

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