Frage der Woche: Werde ich ausgenutzt?

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Nicht jedes Sternzeichen lässt sich ausnutzen

Jede Woche beantwortet unser Chef-Astrologe Erich Bauer eine Frage aus astrologischer Sicht. Dieses Mal: Werde ich ausgenutzt? Wie ist es bei den einzelnen Sternzeichen?

Das Wort "Ausnutzen" leitet sich von "Nutzen" ab. Insofern ist "ausnutzen" zunächst eigentlich nicht von Übel, denn dadurch, dass wir nützlich sind, geben wir unserem Leben einen Sinn, fügen uns ein, geben unseren Teil am Ganzen.

Aber es ist zweifelsohne so, dass die allermeisten Menschen hemmungslos ausgenutzt werden, sodass eigentlich der Begriff "ausgebeutet" viel besser passen würde. Aber aus einer tiefen Angst heraus, dann nicht mehr nützlich zu sein, lassen es sich die allermeisten Menschen einfach gefallen.

 

Wer lässt sich ausnutzen?

Aus sozialpsychologischer Sicht gehört "ausgenutzt werden" zum Leben, so fest wie Atmen, Essen und Trinken. Aus astrologischer Sicht ist interessant, ob sichalle zwölf Sternzeichen in gleicher Weise ausnutzen lassen.

Beginnen wir bei unserer Untersuchung wie in der Astrologie üblich mit dem Tierkreiszeichen Widder. Er lässt sich eigentlich nichts gefallen und gehört daher sicher zu den Sternzeichen, die am ehesten protestieren, wenn er ausgenutzt wird.

Der Stier lässt sich ungern etwas nehmen, wenn er nichts dafür bekommt. Es ist sogar so, dass er keine Hemmungen hat, jemand anderen auszunutzen, wenn er für sich selber daraus einen Nutzen ziehen kann.

Zwillinge sind klug und versuchen wenigstens, sich nicht stärker ausnutzen zu lassen als unumgänglich. Sie erfinden auch Tricks, um einen zu hohen Ausnutzungsfaktor irgendwie anderweitig auszugleichen, zum Beispiel, bei der Steuer zu mogeln.

Der Krebs ist das Sternzeichen, das sich am ärgsten ausnutzen lässt. In der Astrologie heißt es sogar, er würde sich bis aufs Blut ausbeuten lassen. Das liegt daran, dass er von Natur aus bereit ist, zu geben und für andere zu sorgen. Die Gemeinheit besteht darin, dass es Menschen gibt, die genau diesen Zug von Krebs-­Geborenen schamlos ausnutzen.

Einen Löwen auszunutzen ist sicher am schwierigsten. Er protestiert, weigert sich und wenn gar nichts hilft, kündigt er die Tätigkeit, in die er eingefangen ist, auf. An ihm kann man sich ein Beispiel nehmen.

Die Jungfrau wiederum ist vom Typ her ein Diener, und diese Haltung nimmt sie in jede berufliche oder partnerschaftliche Situation mit hinein. Insofern gehört sie zu den Menschen, die sich sehr leicht und über Gebühr ausnutzen lassen.

Auch die Waage ist ein Mensch, der sich ausnutzen lässt, allerdings nur im Zwischenmenschlichen. Eine Waage vermag ihrem Partner, ihren Kindern und allen andere, die sie liebt, unendlich viel zu geben und erwartet kaum etwas dafür. Beruflich ist das anders. Da sind Waagen sehr drauf aus, dass das Geben und Nehmen im Gleichgewicht sind.

Skorpione können sich restlos aufopfern, wenn sie von einer dahinter liegenden Idee überzeugt sind. Genauso ist es aber auch, dass sie bereit sind, alles zu verlieren, wenn diese Einsicht fehlt. Es kommt also auf ihre innere Einstellung an.

Ganz ähnlich ist das bei Schützen. Sie sind Idealisten, und wenn sie von einer Sache überzeugt sind, ist ihnen nichts zu viel. Es kommt bei ihnen auf den ideellen Wert an. Als Beispiel sei ein Arzt erwähnt, der jedes Jahr freiwillig drei Monate unentgeltlich mehr oder weniger 24 Stunden am Tag in einer afrikanischen Feldklinik arbeitet. Er ist ein Schütze.

Der Steinbock ist sehr bedacht, sich nicht mehr ausnutzen zu lassen, als rechtlich festgelegt ist. Er kennt also seine Rechte (und Pflichten) und richtet sich danach. Er gibt höchstens dann mehr, als er bekommt, wenn er dafür in der Zukunft einen Lohn erwartet.

Wassermänner sind neben Löwen die Sternzeichen, die sich am wenigstens ausnutzen und schon gleich gar nicht ausbeuten lassen. Sie protes­tieren, und wenn das nichts nützt, kündigen sie ihre Tätigkeit auf.

Die Fische wie immer am Schluss: Bei ihnen bestehen zwei völlig widersprüchliche Tendenzen. Die eine lautet, sich bis aufs Blut ausnutzen zu lassen, sich regelrecht aufzuopfern, und zwar dann, wenn sie davon beseelt sind, dass ihr Tun segensreich ist. Die andere Seite lautet, sich völlig zu verweigern und zurückzuziehen, ja der ganzen Welt zu entsagen.

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