Frage der Woche: Wie kann ich mich jetzt durchsetzen?

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Mars befindet sich im Löwen und verbindet sich mit Uranus

Jede Woche beantwortet unser Chef-Astrologe Erich Bauer eine Frage aus astrologischer Sicht. Dieses Mal: Wie kann ich mich jetzt am besten durchsetzen?

Durchsetzen ist ein Kraftaufwand. Man muss schneller, besser, stärker etc. sein als andere. Dann geht man als Gewinner oder Sieger vom Platz. Meistens setzt man sich gegenüber Konkurrenten, Kollegen oder Rivalen durch. Aber man kann sich auch gegenüber einer Krankheit, die einen befallen hat, behaupten und somit durchsetzen.

Nicht immer lässt sich erkennen, dass es um Durchsetzung geht. Die Astrologie sagt, dass manche Sternzeichen über eine aktive und offensive Art der Durchsetzung verfügen, während man anderen zunächst einmal gar nicht anmerkt, dass sie sich ebenfalls versuchen, durchzusetzen versuchen, aber zum Teil auf völlig passive Art und Weise.

Es beginnt in der frühesten Kindheit. Ungefähr mit zwei Jahren, manchmal auch deutlich früher, beginnen die Eltern das Reinlichkeitstraining mit ihrem Kind. Damit wird fest gelegt, ob aus diesem Kind einmal ein wichtiger Politiker, erfolgreicher Banker oder ein Versager wird.

Wie soll das funktionieren? Die Psychologie sagt, das alles von einer kindgerechten Reinlichkeitserziehung abhängt. Zwingt man ein Kind, sein "Geschäft" auf "Anweisung" zu erledigen, zum Beispiel indem man es lange auf dem Topf sitzen lässt, wird daraus später ein zwanghafter Mensch. Diejenigen wiederum, die sich den Reinlichkeitsansprüchen sofort fügen, also genau das tun, was die Eltern wollen, werden später Schwächlinge und Versager.

Es kommt darauf an, das richtige Maß zwischen dem eigenen Willen und äußeren Vorgaben zu finden. Interessant in diesem Zusammenhang ist vielleicht auch, dass es dabei um richtiges bzw. falsches "Sitzen" geht, was ja dem Wort "setzen" und damit auch dem Wort "durchsetzen" sehr ähnlich ist. Vielleicht ist deswegen "durchsetzen" auch immer ein bisschen "anrüchig".

 

Jedes Sternzeichen hat eine besondere und ganz eigene Art sich durchzusetzen

Die Astrologie leistet zu diesem Thema einen wichtigen Beitrag. Sie sagt, dass die verschiedenen Tierkreiszeichen unterschiedliche Strategien besitzen, um sich durchzusetzen.

Die gängige Vorstellung von "durchsetzen" passt am ehesten auf die Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze. Diese Sternzeichen gehen in die Offensive und setzen unter Umständen sogar ihre körperliche Kraft ein.

Aber diese Strategie trifft nicht auf die Erdzeichen zu. Ein Stier setzt sich mit seinem Besitz durch. Jungfrauen wiederum versuchen mit ihrem Arbeitseinsatz zu glänzen und andere zu übertrumpfen. Steinböcke setzen auf ein ganz anderes Prinzip, nämlich, möglichst ausdauernd und in gewisser Weise auch genügsam zu sein.

Noch einmal ganz anders sind die Durchsetzungsstrategien bei den Wasserzeichen Krebs, Skorpion und Fisch. Ein Krebs setzt sich nicht dadurch durch, dass er offensiv kämpft, sondern ganz im Gegenteil damit, dass er sich zurückzieht, also eher Schwäche zeigt. Das ist bei Skorpionen noch ausgeprägter. Sie versuchen, durch ihre erlittenen Schwierigkeiten zu "glänzen". Fische wiederum setzen in aller Regel gar nichts ein, wenn es um Durchsetzung geht, aber gewinnen trotzdem, weil sie am Ende übrig bleiben. Man nennt in der Zwischenzeit diese "Taktik" ganz allgemein "Aussitzen". Sie wurde vor allem durch Altbundeskanzler Helmut Kohl "berühmt", der zwar kein Fische-Geborener ist, aber immerhin die Sonne im Fische-Haus hat.

Kommen wir jetzt zu den Luftzeichen, also Zwillinge, Waage und Wassermann. Alle drei setzen sich mithilfe der Technik des Taktierens durch. Wie ein Schachspieler berechnen sie im Voraus, was in Zukunft passiert, wenn sie heute dies oder jenes tun. Dieser "Schachzug" braucht womöglich in keinem offensichtlichen Zusammenhang mit dem Ziel stehen.

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