Frage der Woche: Zerstört Angst unser Glück?

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Der Vollmond steht diese Woche im Schützen und sagt uns damit, niemals die Hoffnung zu verlieren!

Jede Woche beantworten wir eine Frage der Woche aus astrologischer Sicht. Zerstört Angst unser Glück? Ein Gedanke, der immer häufiger aufkommt. Aber der Vollmond im Schützen hält dagegen!

Ein schlimmer Gedanke. Aber immer häufiger ist es so, dass die Menschen sich so sehr von ihren Ängsten und Sorgen vereinnahmen lassen, dass sie gar keinen Blick mehr für das Schöne in ihrem Leben haben. Der Vollmond im Schützen fordert uns in dieser Woche auf, nie die Hoffnung zu verlieren und zu vertrauen!

JA.

Die Möglichkeit besteht zumindest. Stellen Sie sich einfach mal vor, da käme eine Fee und würde Sie in ein sonniges Land zaubern. Sie sitzen auf der Terrasse einer Traumvilla, an Ihrer Seite der Herzenspartner. Gemeinsam blicken Sie aufs Meer und beobachten den Sonnenuntergang, untermalt vom leichten Plätschern der Wellen. Was sollte es da noch geben, was das Glück trüben kann?

Nun, am ersten Abend vielleicht nichts. Auch nicht nach einem halben Jahr. Aber irgendwann kommen sie doch, die Sorgen, oder? Wird man gesund bleiben? Wird die Beziehung langfristig halten? Bedrohen Einbrecher die Sicherheit im Haus oder geht durch einen Börsencrash das ganze Vermögen verloren, sodass man am Ende mittellos dasteht? Statt diesen wunderbaren Moment in vollen Zügen zu genießen, lässt man zu, dass Verlustängste aufkommen.

Klar, es kann ja gar nicht sein, dass es immer so schön bleibt – dann schon lieber vorbeugend nicht ganz so glücklich sein, damit der Fall später nicht so tief wird. Das ist vielleicht ein bisschen extrem dargestellt, aber im Grunde geht es einem doch recht häufig so. Und zwar völlig unabhängig davon, ob man den Sonnenuntergang von der Villa aus bewundert oder vom Fenster der günstigen Altbauwohnung. Ängste haben nicht unbedingt etwas mit den Bedingungen im Außen zu tun.

Natürlich, an dieser Stelle soll auch nicht so getan werden, als würden wir in einer heilen Welt leben. Es gibt genug Gründe, sich Sorgen zu machen: Umweltzerstörung, Terrorismus, Wirtschaftskrise oder auf der ganz persönlichen Ebene Jobverlust, Altersarmut, Krankheit, ein Unglück in der Familie ... Das sind keine Hirngespinste, sondern Bedrohungen, die sehr wohl auf einen zukommen können oder zum Teil schon Wirklichkeit geworden sind.

Deshalb sollte man Ängste weder verniedlichen noch ignorieren, damit trägt man nur dazu bei, dass sie im Unterbewusstsein immer stärker werden. Die Gefühle wollen wahrgenommen werden, manchmal sind sie sogar eine Warnung davor, die Augen zu verschließen vor einer lauernden Gefahr. Aber man sollte auch genau hinschauen – was hat die Angst mit der Realität zu tun? Gibt es Handlungsbedarf oder macht man sich unnötig das Leben schwer? So oder so gibt es keinen Grund, sich von der Angst bestimmen zu lassen.

NEIN.

Es sei denn, man lässt es zu. Denn so seltsam es klingt, aber Angst ist zwar eine natürliche Reaktion, ab einem bestimmten Zeitpunkt aber auch eine bewusste Entscheidung. Es ist verständlich, wenn man Angst vor einer Prüfung hat, vor einem medizinischen Befund oder vor der Frage, ob es in der Firma tatsächlich zu der angedrohten Kündigungswelle kommt. Aber irgendwann ist die Prüfung vorbei, man kennt den Befund oder man weiß, ob der Job wirklich in Gefahr ist. Und dann kann man entweder erleichtert aufatmen und unbeschwert weitermachen oder man muss lernen, mit dem Ergebnis umzugehen, auch wenn es nicht einfach ist.

Klar, man sollte nicht mit Scheuklappen durchs Leben laufen und jede Vorsicht in den Wind schlagen. Aber wer zum Beispiel vor der Liebe davonläuft, damit er nur ja nie enttäuscht wird, oder wer die gemeinsamen Stunden mit dem Partner nicht richtig genießen kann, weil er ständig nach verräterischen Anzeichen für einen Seitensprung sucht, der macht etwas falsch. Es kommt, wie es kommt, ob man davor Angst hat oder nicht.

Es kann sogar so sein, dass man durch seine Ängste den Partner in die Flucht schlägt, zu einer gefährlichen Negativstimmung in der Firma beiträgt oder seine Gesundheit belastet. Wer diesem Teufelskreis aus Angst und negativem Denken entkommen will, kann sich in dieser Woche vom Vollmond im Zeichen Schütze inspirieren lassen.

Dieser Vollmond trägt eine wundervolle Botschaft in sich: Alles ist gut so, wie es ist. Gib nie die Hoffnung auf. Und: Du hast ein Anrecht darauf, glücklich zu sein! Man muss nicht passiv darauf warten, dass irgendwann mal ein Wunder geschieht. Man kann aktiv nach Glück, Frieden und Liebe in seinem Leben suchen.

Erstens eröffnet das ganz neue Perspektiven und zweitens ergibt das den angenehmen Nebeneffekt, dass man viel zu beschäftigt ist, um sich stundenlang mit Sorgen herumzuplagen. Es gibt keine Garantien im Leben, schon gar nicht darauf, dass alles immer so bleibt, wie es ist. Aber nur wer die schönen Phasen unbeschwert und angstfrei genießen kann, hat auch genug Kraft, die etwas weniger angenehmen Zeiten gut zu überstehen.

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