Holen Sie richtig Luft?
Richtig atmenRuhig, tief und gleichmäßig fließt der Atem des Babys in der Wiege. Atmen - das kann jedes Kind. Niemand muss es lernen. Richtig? Nicht ganz. Neue Studien zeigen: Zwei Drittel aller Erwachsenen haben das intuitive Körperwissen ihrer Kindheit verloren. Sie atmen überwiegend in die Brust statt in den Bauch, werden deshalb leicht müde und kommen schnell aus der Puste. Wer Yoga betreibt oder im Chor singt, weiß, wie gesund und wohltuend richtiges Atmen sein kann. Nur drei Übungen sind es, die uns die richtige Technik wieder erlernen lassen. Bis sich die ersten Erfolge einstellen, bedarf es jedoch einiger Disziplin. Wirklich verinnerlicht hat man die richtige Atmung erst nach ein paar Wochen. Atemübung 1Ruhe finden Diese Übung bildet die Grundlage. Man macht sie am besten abends im Bett. Sie liegen auf dem Rücken. Ihre Hände ruhen flach auf dem Unterbauch. Atmen Sie 5 Minuten tief und langsam. Fühlen Sie, wie sich der Bauch hebt und senkt. Lassen Sie den Atem einfach kommen und gehen. Er wird seinen Rhythmus finden - und Sie Ihre Ruhe. Geht auch zweimal tagsüber im Liegen auf einer Decke oder einfach im Sitzen. Atemübung 2Energie aufnehmen Nach einigen Tagen sind Sie an die tiefe Bauchatmung gewöhnt. Jetzt der nächste Schritt: den Brustkasten dehnen. Sie stehen aufrecht, Beine leicht gegrätscht, Knie leicht gebeugt. Strecken Sie langsam die Arme Richtung Zimmerdecke, atmen Sie dabei ein. Dann die Arme locker fallen lassen. Dabei atmen Sie schnell und hörbar aus. So tanken Sie viel neue Energie. Zehnmal wiederholen, zweimal täglich. Atemübung 3Stress schnell lösen Wirklich tief in den Bauch atmen, die Brust dehnen. Jetzt haben Sie das Rüstzeug, um Hektik oder Ärger effektiv wegzuatmen - jedesmal, wenn es nötig ist. Der SOS-Trick: Atmen Sie fünfmal tief ein und kräftig wieder aus. Spüren Sie, wie gründlich Sie ausatmen können. Das tiefe, beruhigende Einatmen kommt jetzt von ganz allein. Diese Technik senkt Stresshormone im Körper. |
Veröffentlicht in tina





