Allgeiers Astro-WissenSind Fische leicht verführbar?

Sind Fische wirklich leicht verführbar? Chefastrologe Michael Allgeier gibt im aktuellen Astro-Wissen die Antwort auf diese Frage.

Als Fische-Geborener hat man es nicht immer leicht. Gerade diesem Sternzeichen werden viele negative Eigenschaften nachgesagt. Fische seien antriebslos, labil, neigen zu allerlei Süchten und können sich im Leben nicht so recht durchsetzen. Dazu haben sie auch noch alle möglichen Heimlichkeiten. Behauptungen, die sich in den Köpfen vieler Menschen festgesetzt haben. Sind sie richtig oder falsch? Als ernsthafter Astrologe muss man sagen: Diese negativen Beschreibungen haben ihre Berechtigung. Aber: Fische ist eben ein schillerndes Zeichen, das die tiefsten, aber auch höchsten Kräfte in sich vereint.

Fische sind allgemein Menschen, die oft nur sehr schwer zu begreifen sind und uns irgendwie immer wieder zu entweichen scheinen. Es ist halt wie mit einem wirklichen Fisch: Sie packen ihn und, flutsch, ist er weg, einfach zu glitschig, man kann ihn nicht richtig festhalten. Nun, glitschig sind Fische-Menschen natürlich nicht, festhalten oder gar kontrollieren kann man sie aber trotzdem nicht. Sie haben nicht unbedingt ein übertriebenes Freiheitsbedürfnis wie manche Wassermänner oder Schützen, aber sie brauchen in aller Regel sehr viel Zeit und Ruhe für sich.

Ihr Zeichenherrscher ist Neptun, der Planet, der uns in innere Welten entführt, der Fantasien erzeugt und uns geistig inspiriert. Die brauchen von Zeit zu Zeit die Abgeschiedenheit, die für sie lebensnotwendig ist, um sich selbst nicht zu verlieren und um sich selbst zu finden. Gewährt man ihnen diesen Freiraum nicht, versucht man sie in einen Alltag hineinzuzwingen, der ihnen nicht liegt, müssen sie schon fast in Heimlichkeiten ausweichen. Das ist kein negativer Charakterzug, sondern, wie gesagt, eine Notwendigkeit für sie. Wie ihr Zeichenherrscher Neptun sind sie einfach nicht von dieser Welt, zumindest der typische Fische-Mensch. Höher entwickelte Fische-Geborene sind typische Fantasiemenschen, gläubige, wahre Christen, Mystiker und einsame Sucher. Der Herrscher des Fische-Zeichens, Neptun, verkörpert ja auch die allgemeine Menschenliebe, die Hingabe, die Aufopferung für andere, die sich oft bis zur völligen Aufgabe der eigenen Persönlichkeit steigern kann. Auf der positiven Seite gibt der Neptun also die Fähigkeit zu Selbstlosigkeit, zu Inspirationen, zu Eingebungen, zu seltsamen Visionen und künstlerischer Betätigung.

Der unbewusst lebende Fische-Mensch reagiert jedoch mehr auf die Nebelseite Neptuns. Mit dämonischer Schmeichelei und faustischem Werben ruft dieser Planet die unwiderstehliche Sehnsucht nach allen betäubenden und sinnebetörenden Mitteln wach.

Wenn im Geburtshoroskop kritische Aspekte zwischen Neptun und anderen wichtigen persönlichen Planeten bestehen, ist oft ein starkes Verlangen nach Alkohol zu beobachten. Das gilt übrigens auch für Menschen anderer Sternzeichen, die eine prägnante Neptun-Stellung in ihrem Horoskop haben. Fische-Menschen sind im Allgemeinen sehr durstig, und ohne Wasser oder Flüssigkeiten fühlen sie sich nicht wohl. Hat ein so gearteter Mensch nichts Besseres zu tun, dann wird eben getrunken, bis sich die Augen verschleiern und sich von den Lippen der Ausspruch löst: „Spezi, ich seh’ schon alles doppelt!“ Es besteht auch häufig eine Anfälligkeit für Nikotin, Opium, Kokain und sonstige Rauschmittel.

Fische-Typen sind Innenmenschen, die auf alle Einflüsse seelisch reagieren und auf die äußere Einflüsse sehr stark abfärben. In schlechter Gesellschaft kann ein Fisch sehr üble Eigenschaften entfalten. Generell sind Fische-Menschen sehr veränderlich in ihren Stimmungen und Launen. Das Stimmungsbarometer schwankt oft zwischen „himmelhochjauchzend“ und „zu Tode betrübt“.

Menschen mit einer starken Fische-Betonung sind sehr gastfreundlich und können nur selten eine Bitte abschlagen. Fische-Menschen wissen oft nicht, was sie eigentlich wollen. Manchmal ist ein gewisser Mangel an Eigeninitiative festzustellen. Trotzdem erreichen sie öfter, als man bei ihrer äußeren Passivität vermuten würde, berufliche Erfolge. Oft erwachsen diese Erfolge allerdings weniger einer effektiven Arbeitsleistung, als mehr einer gewissen persönlichen Wirkung, die ihnen Anerkennung sichert.

Kritisch angelegte Typen versinken jedoch gern in Tatenlosigkeit, und selbst äußerer Zwang kann sie nicht zu nutzbringender Tätigkeit anspornen. In Geldsachen haben Fische-Geborene oft Glück, denn in Besitzfragen ist ein fast untrüglicher Instinkt vorhanden.

Es besteht eine große Neigung zu Okkultismus und Spiritualität, jedoch nicht intellektuell, sondern mehr gefühlsmäßig. Der Grund: Die unbewusste Instinktnatur ist meist sehr viel stärker entwickelt als die analytische, rationale Seite. Mit diesem Reichtum an Ahnungen, Gefühlswerten und Inspirationen kann ein Fisch sehr viel im Leben erreichen, da er damit rein verstandesmäßig ausgerichteten Menschen weit überlegen ist.

Der niedere Typ neigt jedoch mehr zu Wahnvorstellungen, Persönlichkeitsspaltungen und Rauschzuständen. Er lebt von selbst aufgebauten Luftschlössern und Illusionen und besitzt häufig eine vollkommene Urteilsunfähigkeit. Er wird von seinen Süchten gesteuert, hat viele Ideen und Pläne, die er nie verwirklichen wird.

Ein Fische-Typ ist entweder sehr religiös und gläubig oder aber völlig atheistisch und bestenfalls noch für einen primitiven Aberglauben zu haben. Er ist der Pas­sivste des ganzen Tierkreises, dennoch versteht er es bei guter Anlage bestens, sich auf eine fast unmerkliche, weiche Art durchzusetzen.

Die typische Fische-Frau will von ihrem Partner beschützt und verwöhnt werden. Sie wirkt auf andere schwach und hilflos. Ihre Schwäche ist aber auch ihre Stärke. Denn erstens ist ihr mit logischem

Denken und rein rationalem Argumentieren nicht beizukommen, und zweitens erweckt sie bei Männern starke Beschützerinstinkte, die diese letztlich abhängiger machen als umgekehrt. Geraten Fische-Frauen jedoch an kalte und gefühllose Männer, rutschen sie oft in die Opferrolle hinein, die bis zur völligen Selbstaufgabe führen kann.

Wenn ein Fische-Mann einmal richtig beleidigt ist, wird er sehr zugeknöpft, und für eine gewisse Zeit herrscht dann totale Funkstille. Selbst für Worte des Trostes oder logische Erklärungen ist er dann völlig unzugänglich. Obwohl der Fische-Mann stark gefühlsmäßig veranlagt ist, ist er in der Liebe kein draufgängerischer Eroberer. Seine Stärke liegt mehr in der passiven Eroberung. Oft muss die Frau den ersten Schritt wagen. Als Liebhaber kann er äußerst sensibel und einfühlsam sein.

Warum schätzen wir ihn so, den typischen Fische-Mensch, und warum ist er so wertvoll für diese Welt? Nun, die meisten Fische-Menschen haben etwas von den höheren Kräften Neptuns wie auch von seinen Schattenseiten. Selbst die spirituellsten Fische-Menschen haben Krisenzeiten im Leben, in denen sie tief sinken können. Auf der anderen Seite haben überdurchschnittlich viele Fische-Menschen sehr viel Liebe in sich. Eine Kraft, mit der sie alles bewegen und bewirken können.

Christus ist unter einer Jupiter-Saturn-Konjunktion, dem Zeichen des Königs, in den Fischen geboren, zu Beginn des Fische-Zeit­alters, das erst vor Kurzem dem aktuellen Wassermann-Zeitalter gewichen ist. Jeder gute Fische-Mensch verkörpert die positiven christlichen Eigenschaften wie Verzeihen, Nächstenliebe, Mitfühlen. Wenn wir in Not sind und nicht mehr weiterwissen, dann können wir uns glücklich schätzen, wenn sich ein echter Fische-Geborener in unserer Nähe befindet. Er wird uns niemals im Stich lassen. Diese großartige und enorme Liebesfähigkeit, die diese

Typen oft besitzen, macht deren Schattenseiten mehr als wett.

Fische sind wahre Menschen, da sie oft sehr menschlich sind. Wir brauchen ihre Wärme, sogar ihre gewisse Labilität, die uns sagt, dass nicht alles perfekt sein darf und muss in diesem Leben. Wir dürfen Fehler machen und sie uns selbst und anderen verzeihen. Wir dürfen Schwächen haben und sind gerade auch deshalb liebenswert. Ist es nicht so? Wir dürfen nur einen Fehler nicht begehen: Einen Fische-Geborenen mit anderen vergleichen. Das geht gar nicht!

 

Positive Grundeigenschaften des Fischs

Fische-Menschen sind in aller Regel sehr empathisch, können sich tief in andere einfühlen und haben immer ein offenes Ohr für deren Sorgen. Fische haben oft untrügerische Instinkte und können spüren, was in anderen Menschen vorgeht. Sie streben nach Einsicht und Weisheit und sind sehr gläubige Menschen.

Sie haben insgesamt ein feines Gespür, können sehr selbstlos sein und wollen keinem Menschen etwas Böses tun. Weitere positive Eigenschaften: Sensibilität, Besinnlichkeit, Einbildungskraft, Empfänglichkeit, Einfühlungsvermögen, Beschaulichkeit, Fantasie, Tonsinn, Barmherzigkeit, Hingebung, Aufopferungsfähigkeit, Demut, Mitleid.

 

Negative Grundeigenschaften des Fischs

Zu den unangenehmsten negativen Eigenschaften von Fische-Geborenen gehört deren Unzuverlässigkeit, die aber natürlich nicht alle Fische besitzen. Diejenigen, die davon betroffen sind, sind weder verlässliche Angestellte noch treue Partner oder Freunde. Wird es diesen Fischen zu viel, empfinden sie Druck und müssen Farbe bekennen, weichen sie einfach aus und suchen das Weite.

Weitere kritische Eigenschaften sind: Unentschlossenheit, Verführbarkeit, Haltlosigkeit, Unselbstständigkeit, Narkosetrieb (Trunk- und Rauschsucht), Willenlosigkeit, Unaufmerksamkeit, Unwahrhaftigkeit, Verschlagenheit, Furchtsamkeit, Empfindlichkeit.

 

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