Allgeiers Astro-WissenSind Stiere wirklich so stur und unnachgiebig?

In der aktuellen Astrowoche klärt uns unser Chefastrologe Michael Allgeier über die Vorurteile der Sternzeichen auf. Sind Stiere wirklich so stur und unnachgiebig, wie man es hört?

Wie kommen wir dem Stier und seinen Eigenschaften überhaupt auf die Schliche? Ganz einfach: über die Natur. Die Sonne durchquert den Stier vom 21. April bis 21. Mai. Es ist die zweite Phase, die Hoch-Zeit des Frühlings. Es ist die Zeit, in der frisches, sattes Grün dominiert. Während die Widder-Zeit und die erste Phase des Frühlings das Leben erneuert haben, ist jetzt die stabile Zeit des Frühlings angebrochen. Das Leben wird jetzt nicht mehr erneuert, sondern gefestigt, weshalb auch die Menschen, die jetzt geboren werden, einen großen Sinn für das Bewahren haben und ihrer Natur nach viele konservative Kräfte besitzen.

Im typischen Stier ist wenig Dynamik und Bewegung, er ist kein getriebener Typ wie vielleicht ein klassischer Zwilling, er ruht vielmehr in sich. Eine Ruhe, die zu Trägheit führen kann und die andere vielleicht oft als Ignoranz wahrnehmen, denn so einen richtigen Stier kann wenig erschüttern oder gar aus der Bahn werfen. Der unter Stier-Einfluss stehende Mensch hat ein extrem sicheres Empfinden für das Materielle, überhaupt für jede Art von irdischen Werten. Vielen Stier-Geborenen fehlt allerdings die Kraft, die Bereitschaft, ihre Gemütlichkeit aufzugeben, um mit eigener Anstrengung zu viel Geld zu kommen. Der stierbetonte Mensch will dennoch auf jeden Fall besitzen. „Wenn ich kein Geld habe, bin ich krank.“ – Ein typischer Stier-Ausspruch, der die tiefe materielle Verwurzelung dieses Sternzeichens verdeutlicht.

Da der Zeichenherrscher des Stiers die Venus ist, ist er auch sehr dem Sinnlichen zugetan und besitzt, ähnlich wie der Krebs, einen starken Heimat- und Naturbezug. Stier-Menschen wirken oft schwerfällig oder unbeweglich und sind konservativ im Handeln und Denken. Neue Ideen und Überzeugungen werden nur nach Überwindung harter innerer Widerstände angenommen. Dann aber werden sie umso unbeugsamer vertreten und verwirklicht. Auffallend sind der Trotz und der Eigensinn, mit dem sich ein Stier in eine Sache verbohren kann. Wenn er erst einmal ein Ziel vor Augen hat, dann kann ihn nichts auf der Welt mehr davon abhalten, dieses zu verwirklichen. Dabei kommen ihm seine zähe Standhaftigkeit, die nüchterne Berechnung und die enorme Arbeitskraft sehr zugute.

Im Allgemeinen ist der Stier-Mann ein verträglicher Partner, liebevoll aus eigener Gemütsbedürftigkeit, sorgend für seine Umgebung, nur schwer zu beeinflussen und erst durch länger dauernde Störungen zu erregen. Ist sein Blut erst einmal in Wallung, muss mit einem gewaltigen Ausbruch an Wildheit, Härte und Jähzorn gerechnet werden. Da der Stier über­aus sinnlich und gefühlsbetont ist, schreibt man ihm, wie auch seinem Gegenzeichen Skorpion, eine bemerkenswerte Eifersuchtsfähigkeit zu. Der weibliche Stier-Typ ist weich, gemütvoll, mitfühlend, gütig, ruhig, geduldig und meist auch sexuell stark veranlagt.

Stier-Frauen haben eine bemerkenswerte Liebesfähigkeit, obwohl sie äußerlich ruhig wirken und ihre Gefühle nicht unbedingt übertrieben zeigen müssen. Sie neigen insgesamt zur Fixierung. Selbst bei schweren Enttäuschungen halten sie häufig an einem einmal gewählten Partner fest, sind sogar im Fall eigener Untreue ihrem Partner innerlich verbunden. Stier-Frauen sind häuslich und sehr besorgt um die Familie, jedoch betrachten sie ihren Gatten als eigenen Besitz. Unbewusst lebende Typen sind sehr eitel, oberflächlich, anspruchsvoll, genusssüchtig, sinnlich ausschweifend, sittlich haltlos, aber nicht ohne einen gewissen Charme („die geliebte Sünderin“).

Viele Stiere sind irgendwie kleine oder große Egoisten, die vor allem an ihr Wohlergehen denken, hört man immer. In der Praxis kann man das tatsächlich oft beobachten. Wenn es um Essen oder Geld geht, kennen typische Stiere keinen Spaß, da hat ihre Großzügigkeit oft ein jähes Ende. Auf der anderen Seite gibt es sehr viele Stiere, die wirklich für alle ihre Angehörigen sorgen und zusehen, dass es allen gut geht. In der Partnerschaft sollen Stiere gerne klammern. Auch das stimmt in aller Regel. Auf der anderen Seite: Ist es nicht schön, einen Partner zu haben, der fest zu einem steht? Über den Stier könnten wir viele Bücher schreiben, der Stoff würde niemals ausgehen.

 

 


 

 

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