Weltuntergang: Was jetzt auf uns zukommt...

bauer langsdorf schoppa h
Antonia Langsdorf, Erich Bauer, Christine Schoppa & Co. verraten, was auf uns zukommt...
Foto: Wunderweib

Alles wie bisher? Oder eine völlig neue Welt?

Erich Bauer (Chefastrologe der Astrowoche und Diplompsychologe), Kurt Allgeier (Nostradamus-Experte), Christine Schoppa (Astrologin mit Schwerpunkt Gesundheit), Michael Allgeier (Leiter vom Astro-Kolleg Allgeier & Noe), Ruth Siegenthaler (Astrologin mit Schwerpunkt visuelle Astrologie), Christopher Weidner (exam. Astrologe), Antonia Langsdorf (TV-Astrologin) und Gabriele Sperzel (Astrologin und Autorin): Deutschlands große Astrologen.

Unsere Welt ist in einer kritischen Phase. Politische Spannungen bedrohen den Frieden. Erich Bauer sagt: „Ein Funke genügt ...“ Aber wir stehen auch an der Schwelle zu einer besseren Welt. Wir müssen nur den richtigen Schritt tun, bei dem jeder Einzelne wichtig ist. Darüber sind sich die acht großen Astrologen des Astrogipfels einig. Kein Weltuntergang, keine biblischen Katastrophen – aber die Menschheit steht vor einer großen Herausforderung. Auf dem Weg in eine bessere, schönere Welt.

Auf den nächsten Seiten dieses Artikels finden Sie die Prognosen der acht großen Astrologen!

Erich BauerChefastrologe der Astrowoche, Diplompsychologe und Buchautor

Bereit sein für den Wandel

Wir leben in einer besonderen Zeit. Jeder, der sein Herz und seine Seele nicht mit eisernen Riegeln abgeschottet hat, spürt, dass die Welt eine kritische Phase durchläuft. Man muss nur an die Hiobsbotschaften denken, die uns aus Griechenland, Spanien, Portugal und jetzt auch aus Frankreich erreichen. Oder halten Sie sich die Klimaerwärmung vor Augen. Erst neulich sah ich im Fernsehen wieder, wie viel Eis bereits an den Polen abgeschmolzen ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das immer weiter steigende Meer zur Bedrohung wird. Dazu die gespannte Situation zwischen Staaten wie Israel und dem Iran oder Nord- und Südkorea. Da genügt ein Funke...

Das klingt beinahe wie eine Bestätigung der Theorien, dass mit dem Maya-Kalender die Welt am 21. Dezember 2012 zu Ende geht. Ich glaube das nicht, weil die Sterne nicht so dramatisch stehen. Aber ich bin sehr wohl davon überzeugt, dass wir vor einer gewaltigen Zeitenwende stehen. Wir stehen an der Schwelle zu einer besseren Welt, in der nicht mehr die Gier nach Reichtum und Macht an erster Stelle steht, sondern der Wunsch, seiner Seele und damit dem Göttlichen nahe zu sein. Ich glaube allerdings auch nicht, dass die gesamte Menschheit für diesen Wandel bereit ist. Nur einzelne Menschen können sich in den kommenden Wochen und Monaten innerlich transformieren. Dabei ist jeder Einzelne enorm wichtig.

Wer bereit ist für diesen Wandel, der kann ruhig von dem im Maya-Kalender vorgegebenen 21. Dezember (um 12.13 Uhr) ausgehen. Er ist der sogenannte Punkt Null. Von diesem Zeitpunkt an geht seine Reise nach innen. Dorthin, wo unsere Seele wohnt.

Ich stelle mir immer vor, die Seele wäre wie ein kleines Kind, das unter meinem Herzen wohnt. Ich rede oft mit ihr. Wenn ich zum Beispiel draußen in der Natur bin, dann freut sich meine Seele. Auch wenn ich Musik höre oder einfach nur glücklich bin. Manchmal macht sich meine Seele bemerkbar, indem sie mir irgendein Symptom in meinen Körper zaubert. Dann weiß ich, ich habe meine Seele vergessen – und nehme wieder Kontakt zu ihr auf.

Ich freue mich, wenn Sie beim großen Wandel dabei sind. Es ist wichtig, dass wir viele sind.

Antonia LangsdorfAstrologin, Buchautorin und Moderatorin

Ein gewaltiger Bewusstseinsprung

Was bedeutet der 21.12.2012?

Rund um dieses Datum ereignet sich ein Zusammenspiel gigantischer kosmischer Zyklen. Wir haben Konstellationen wie zur Zeit der Renaissance, wir stehen am Übergang zum Wassermann-Zeitalter. Die Wirtschaftskrise entwickelt sich unter gleichen Zeichen wie die große Depression der 20er Jahre, der Niedergang mehrerer Diktaturen in kurzer Zeit steht unter ähnlichen Sternen wie die Französische Revolution.

Und es vollendet sich nach 5.125 Jahren der große Maya-Zyklus von 13 Bak’tun. Doch die Maya haben niemals eine Katastrophe für den 21. Dezember 2012 vorhergesagt. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass dieses Datum das Jubiläum des Maya-Schöpfungstages ist! Und dass die Maya-Zeitrechnung weit über den 21.12. hinausreicht. Deshalb sehe ich diesen Tag als Zeichen für Wiedergeburt, für einen gigantischen Neubeginn.

Der 21.12.2012 ist das Symbol für die große Zeitenwende, in der wir uns befinden. Die Wende findet natürlich nicht an einem Tag statt, sondern über Jahre. Jahre, in denen uns Computer, Internet und die neue Quantenforschung in ein neues Zeitalter katapultieren! Wir leben unter den gleichen Konstellationen wie zur Zeit der Renaissance, als der Buchdruck erfunden wurde, das Zinssystem sich durchsetzte, Amerika entdeckt wurde und Kopernikus nachwies, dass die Erde nicht das Zentrum des Sonnensystems ist. Genau wie damals vollzieht auch jetzt die Menschheit einen gewaltigen Bewusstseinssprung. Die Renaissance wurde von Künstlern und Visionären wie Michelangelo und Leonardo da Vinci geprägt, heute sind es die Visionäre und Macher des Computerzeitalters. Allerdings wiederholen sich auch Krisenzeichen: Noch bis 2014 bilden Pluto und Uranus eine Serie von harten Aspekten – Aspekte, wie wir sie zum letzten Mal um das Jahr 1930 gesehen haben, der Zeit der großen Depression. In solchen Phasen kommt es zu Kriegen, Aufständen, Gesellschaftssysteme brechen auseinander. Doch Menschen wachsen über sich selbst hinaus, machen scheinbar Unmögliches möglich.

Zeichen der Hoffnung ist Neptun, Planet der Spiritualität und der kosmischen Liebe. Er steht als einziger der langsamen Planeten im eigenen Zeichen, in den Fischen, und zeigt an, dass sich unser Bewusstsein mehr und mehr für das alte spirituelle Wissen öffnet, dass alles mit allem verbunden ist. Das können wir auch im Alltag umsetzen, indem wir uns gegenseitig helfen, aufeinander aufpassen, füreinander da sind.

Unsere Zeit hat eine ganz besondere Energie: Wünsche werden wahr, Konsequenzen des Handelns zeigen sich sofort. Was wir tun, setzt Impulse für die ganze Welt. Wie etwa Ökostrom beziehen, lokale Waren kaufen, Vegetarier werden, sich für Schwächere engagieren, meditieren oder einfach beten. 2013 geht die aufregende Reise ins neue Zeitalter weiter. Die Welt ist im Umbruch – es liegt in unserer Hand, die Zeitenwende mitzugestalten und das zu verwirklichen, was in unserer Zukunft steckt.

Kurt AllgeierGründungsastrologe der Astrowoche und Nostradamus-Experte

Eine bessere Menschheit

So gewaltige Katastrophen wie der Hurrikan Sandy lassen befürchten, dass vielleicht doch etwas dran ist am nahenden Weltuntergang. Es kann keinen Zweifel daran geben, dass unsere Erde von Tag zu Tag explosiver wird. Doch am 21. Dezember dieses Jahres wird sie ganz sicher nicht untergehen. Gewiss, die Tage um dieses Datum werden nicht gerade die besten, doch eine riesige Katastrophe ist nicht zu befürchten. Es ist zudem keineswegs sicher, dass der Maya-Kalender jetzt tatsächlich zu Ende geht. Leider wurde mit der Panikmache viel Unheil angerichtet.

Wenn wir uns an die Astrologie halten und in der Geschichte zurückblicken, ergibt sich ein ganz anderes Bild: Den Pluto im Steinbock haben wir noch bis ins Jahr 2025. Bei ähnlicher Konstellation hat sich die Welt jeweils gründlich verändert. Das war im 16. Jahrhundert so: Das Mittelalter war vorbei, die Renaissance begann, die Wiedergeburt der Menschheit. Das war bei der Französischen Revolution so: Die Ära der absoluten Herrscher war vorbei, es begann der große wissenschaftliche und technische Fortschritt. Die Neuzeit entfaltete sich, die nun in unseren Tagen zu Ende gegangen ist. Es beginnt ein ganz neues Zeitalter.

Nun dürfen wir nicht übersehen: Immer war uns Menschen mit Pluto im Steinbock die große Chance eingeräumt, die Folgen einer Fehlentwicklung loszuwerden. Immer haben wir versagt. Weil der Umbruch auf vernünftige Weise nicht geschafft werden konnte, kam es zum Krieg. Erst der grauenvolle Dreißigjährige Krieg, dann die Französische Revolution und die Napoleonischen Kriege. Heißt für uns heute: Wir haben noch Zeit bis 2025, die Fehler der Neuzeit zu beseitigen und den Weg zu einer ganz neuen Menschheit zu finden.

Wenn es uns bis dahin nicht gelingt, wird es wieder zum großen Krieg kommen – wenn Pluto in den Wassermann wechselt und nicht mehr von Saturn, sondern von Uranus geprägt sein wird. Ein neues Bewusstsein ist für alle Bereiche notwendig, die inzwischen nicht mehr tragbar sind. Für den aus dem Ruder gelaufenen Kapitalismus. Für mittelalterliche Auseinandersetzungen verschiedener Religionen. Aber auch für die Abschaffung der Seele durch die Wissenschaft.

Wir stehen an der wichtigsten Schwelle seit Beginn der Menschheit. Wir sind gefordert, das Gegeneinander endlich aufzugeben und aufeinander zuzugehen. Wir müssen einsehen, dass wir alle durch unsere Seele viel enger miteinander verbunden sind, als wir es wahrhaben wollen. Wir tragen damit eine unvorstellbar große Verantwortung füreinander – und für die Zukunft kommender Generationen. Wir sollten uns bewusst werden, dass wir alles schaffen. Zugleich aber auch alles zerstören können. Schließen wir uns in dieser großen Aufgabe zusammen in mutiger Entschlossenheit, die neue, bessere Menschheit zu schaffen.

Christine SchoppaAstrologin der Astrowoche mit Schwerpunkt Gesundheit und Partnerschaft

Wir nehmen uns alle an die Hand

Am 21.12.2012 endet also der Maya-Kalender. Dieses Datum wird nicht mehr in die Geschichte eingehen, denn angeblich geht ja die Welt unter, es wird nichts mehr existieren. Keine Geschichte mehr, vor allem niemand, der sie aufzeichnet. Warum lassen wir dann nicht alles stehen, verprassen unser letztes Geld und lassen es uns noch einmal gut gehen? Tun wir nicht, wir klugen Menschen, denn es wird natürlich nicht so sein, es wird keinen Weltuntergang geben.

Sicher aber ist, dass sich die Welt schon seit einem längeren Zeitraum im Wandel befindet. Es ist schon lange nichts mehr so, wie es war. Uranus und Pluto waren 2012 sehr dominant. Sie hatten die Aufgabe, uns wachzurütteln. Alles, was im Argen lag, sollte bereinigt werden. Da die beiden Planeten in Spannung zueinander standen und auch noch bis 2014 immer wieder kritisch stehen, ist die Gefahr von größeren Katastrophen, Terrorismus und Ausschreitungen noch lange nicht gebannt. Die Welt geht aber dennoch nicht unter, sie wird aber weiterhin schwer erschüttert. Der Mensch steht jetzt an der Schwelle und wird aufgefordert, umzudenken. Das Gegeneinander, die Profitgier, die Gewalt, der Hass, die Kriege müssen aufhören.

Hoffnung macht Neptun, der seit Februar 2012 in den Fischen steht. Er sieht wie ein Schutzengel auf uns herab, sendet uns seine liebevollen und schützenden Energien. Wenn ich mir nun das Horoskop vom 21. Dezember anschaue, dann weist kein Aspekt auf einen Weltuntergang hin. Die Sonne wandert in den Steinbock, der Mond verbindet sich mit Jupiter und Merkur. Er verkündet Frieden. Nehmen wir dieses Datum doch zum Anlass, um etwas für eine friedliche, bessere Welt zu tun. Es ist 12.13 Uhr: Stellen Sie sich die Erde vor, alle Menschen, alle Nationen nehmen sich für eine Minute an der Hand und bilden um den Erdball einen Kreis. Und jeder spricht das Wort Liebe aus.

Michael AllgeierAstrologe und Leiter von Astro-Kolleg Allgeier & Noe

Das neue Glück ist nah

Natürlich wird es am 21. Dezember keinen Weltuntergang geben. Dieses Thema wurde von den Medien ausgeschlachtet, um Umsätze zu steigern. Sie stießen damit insofern auf fruchtbaren Boden, da viele Menschen heute eine Art Weltuntergangssehnsucht haben. Unbewusst wünschen sie sich ein alles erfassendes Geschehen, das sie endlich aus ihrem sorgenreichen Leben befreit. Die Sterne stehen am 21.12. keineswegs schlecht. Kritisch werden sie erst in den Raunächten zwischen Weihnachten und Neujahr, die von heftigen Sonne-Uranus-Pluto-Spannungen begleitet werden. Kriege könnten in diesen Tagen eskalieren und auch

Naturkatastrophen wären jetzt aus astrologischer Sicht nicht ungewöhnlich. Aber zurück zum 21.12.: Das legendäre Volk der Maya meinte mit dem Ende der Zeit nicht unser Ende, den Weltuntergang, sondern den Umbruch, den inneren wie äußeren Stirb- und Werdeprozess, von dem die gesamte Welt und jeder Einzelne von uns betroffen ist. Wir sind auch 2013 noch mittendrin in diesem Wandel. Der zweite Weltentag des neuen Zeitalters bricht heran und ich bin mir sicher, dass diese Jahre als eine der wichtigsten Wendezeiten in die Geschichte der Menschheit eingehen werden. Die Zeit rast dahin, fast erscheint es, als würde sich die Erde immer noch schneller drehen. Esoteriker sprechen von höheren Schwingungen , die unsere Zeit prägen und verantwortlich dafür sind, dass sich Entwicklungen, die sich früher über 20 Jahre und länger hingezogen haben, nun in wenigen Monaten oder gar nur Wochen stattfinden.

Wir werden den nachfolgenden Generationen einiges zu berichten haben über diese dramatische Wendezeit. 2013 und die darauffolgenden Jahre müssen wir allerdings erst einmal bewältigen. Und jeder weiß es: Es ist fünf vor zwölf. Die Natur spielt verrückt, politische Krisen verdichten sich, der finanzielle Kollaps droht. Saturn im Skorpion, im Zeichen des Wandels, wird die bestehenden Krisen weiter verschärfen. Der Schicksalsherr will uns damit sagen: Entscheidet euch jetzt, welchen Weg ihr gehen wollt. Nehmt Standpunkte ein, sitzt Konflikte nicht aus, sondern schafft sie aus der Welt. Das wird nicht leicht. Doch die Sterne lächeln uns zu, geben uns die Chance, alle Herausforderungen zu bewältigen. Saturn steht lange günstig zu Pluto und Jupiter zeigt sich von seiner besten Seite. Die Probleme sind erdrückend, doch auch das Glück ist nah. Wir müssen es nur greifen.

Gabriele SperzelAstrologin und spirituelle Autorin

Ein Aufbruchsignal!

Wie durch die Medien allgemein bekannt gemacht wurde, endet am 21.12.2012 eine sogenannte „lange Zählung“ des Maya-Kalenders. Leider hat diese Tatsache viele Schreckensmeldungen heraufbeschwört. Was astrologisch keineswegs gerechtfertigt ist. Es gab 2012 weitaus schwierigere Konstellationen . Aber tun wir einmal so, als wäre der 21.12.2012 der Geburtstag einer neuen Ära.

Wir finden den Mond, Uranus, Mars und Pluto in „kardinalen“ Zeichen (bedeutet: bewegende Energie). Dazu die Sonne, Merkur, Venus, Jupiter und Neptun in „veränderlichen“ Zeichen (heißt: sich Neuem anpassende Energie). Lediglich Saturn hält sich in einem „festen“ Zeichen auf (unbewegliche, am Altem festhaltende Energie).

Wie ist das zu deuten? Auf jeden Fall kann man diese Energieverteilung als Aufbruchssignal zu völlig neuen Dimensionen menschlichen Zusammenlebens betrachten. Innovative Ideen in allen Bereichen sind gefragt. Und auch möglich. Zwar wird sich der konservative, starre Saturn immer wieder als Bremser versuchen, aber wenn er 2015 dann in den Schützen wechselt, dürfte sich das auch erledigen. Ein großes Problem stellen bei allen kommenden Entwicklungen natürlich die verschiedenen Interessengruppen in der Bevölkerung dar. Hier wehrt sich die alte Ordnung gegen eine neue. Und astrologische Aspekte weisen darauf hin, dass es zu handfesten Auseinandersetzungen kommen könnte. Die sich anbahnenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen werden nicht über Nacht gelingen, sondern in einem fließenden Prozess über einen längeren Zeitraum.

Ruth SiegenthalerAstrologin. Schwerpunkt: visuelle Astrologie und Fixsterne

Wir finden die Schätze der Seele

Was sagt uns das Horoskop der Wintersonnenwende am 21. Dezember? Sowohl Jupiter in den Zwillingen als auch Merkur im Schützen sind im Exil und können uns nicht unterstützen. Das Zusammenspiel von Lilith und Venus zwingt uns, über Sinn und Unsinn unserer Denk- und Kommunikationsstrukturen, unserer Beziehungen und Wertvorstellungen nachzudenken. Pocht jeder auf sein Recht, werden die Folgen verheerend sein. Jede Verurteilung löst Wunden der Schuld aus.

Saturn im Skorpion und Pluto im Steinbock: Wir erhalten Unterstützung, wenn wir uns mit unseren eigenen Schwächen auseinandersetzen. In unserer eigenen Unterwelt finden wir nicht nur Seelengerümpel, sondern auch Seelenschätze, die wir ins Bewusstsein holen können. Uranus und Mond bringen emotionale Befreiung und einen neuen Zeitgeist. Bündeln Sie Ihre Energien, werden Sie erst dann aktiv, wenn Sie ein genaues Ziel anstreben. Mars im Steinbock: Vorhaben, die nicht nur dem eigenen, sondern auch dem Wohl anderer dienen, haben die besten Chancen. Der aufsteigende Mondknoten im Skorpion: Materielle

Fixierungen loslassen und darauf vertrauen, dass alles, was wir geben, uns gegeben wird. Neptun und Chiron in den Fischen erhöhen unsere Sensibilität und unser Mitgefühl für die Not. Gleichzeitig müssen wir uns vor Einflüssen schützen, die uns vereinnahmen wollen.

Christopher WeidnerExam. Astrologe TPA und System. Therapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie

Zeitwende? Eher eine Wendezeit!

Der 21. Dezember 2012, fast schon ein magisches Datum. Geht nun die Welt unter? Niemand muss davor Angst haben, die Welt geht nicht unter.

Wir mussten uns bereits in diesem Jahr mit sehr herausfordernden Konstellationen herumschlagen. Die Konstellationen des kommenden Jahres scheinen gnädiger – aber wird sich nun alles zum Guten wenden? Das hängt, wie so oft in der Astrologie, nicht von den Konstellationen selbst ab, denn die sind einfach so, wie sie sind. Keine Konstellation ist an sich gut oder schlecht. Hier müssen wir uns immer eingestehen, dass keine Prognose jemals das beschreiben kann, was auf uns zukommt. Denn die Welt ist immer größer als der begrenzte Verstand des Astrologen.

Und dann gibt es da noch die menschliche Tendenz, eher eine negative Entwicklung anzunehmen als eine positive. Es scheint auf eine eigenartige Weise evolutionär in uns angelegt zu sein, dass wir lieber eine Katastrophe auf uns zukommen sehen. Manche ergötzen sich regelrecht daran, was alles schiefgehen kann. Mein Vorschlag ist: Konzentrieren wir uns nicht auf das, was alles kaputtgehen könnte. Richten wir unsere gemeinsame Aufmerksamkeit auf das, was jetzt schon gut läuft – und nehmen wir uns vor, mehr davon zu tun im kommenden Jahr. Damit die Kraft des Guten die Macht des Schlechten irgendwann überwinden kann. Diese Kraft geht von jedem Einzelnen aus.

Da ist niemand, der das für uns erledigen wird. Also beginnen wir bei uns selbst: Was war gut 2012 und was davon soll weiter so bleiben? Wo möchte ich selbst etwas dazu beitragen, dass die Welt ein besserer Ort wird? Welche Herausforderungen stehen an – und wie werde ich sie meistern? Was kann ich tun, damit ich der Welt eine bessere Version meiner selbst zeigen kann?

Der 21.12.2012 ist keine Zeitenwende. Aber wir können ihn zu einer Wendezeit für uns selbst machen, indem wir dieses Datum zum Startsignal für einen weiteren Schritt in unserer persönlichen Entwicklung machen.

Kategorien:
Copyright 2017 astrowoche.de. All rights reserved.