Tendenzen - für die letzte Woche vom 08.04 - 14.04

Die Kraft, die Böses will und Gutes schafft

In dieser Woche haben wir zeitweise extrem widersprüchliche Einflüsse am Himmel, die in völlig entgegengesetzte Richtungen zielen. Es gibt tatsächlich einige sehr dunkle Aspekte, wie die Quadrate zwischen Sonne und Saturn sowie Sonne und Pluto, daneben den besten überhaupt, das Trigon zwischen Sonne und Jupiter.

Am 13. haben wir ein Quadrat zwischen der Sonne und Pluto am Himmel. Es ist wohl der unversöhnlichste Aspekt überhaupt, schließlich symbolisieren die Sonne das Leben, die Schöpfung, und Pluto den Tod, die Zerstörung. Oft passieren an solchen Tagen auch wirklich ungute Dinge. Auf jeden Fall werden wir diese Energie in Form von Machtkämpfen spüren, oder wir werden unter Umständen mit Menschen konfrontiert, die uns zu etwas zwingen wollen. Es ist einfach keine gute Kraft. Beinahe gleichzeitig, am 14. April, haben wir ein Trigon zwischen Sonne und Jupiter am Himmel, einen der besten Aspekte, die sich bilden können. Er spricht von Glauben, Vertrauen, innerer Führung und grenzenlosem Glück. Diese Gegensätzlichkeit finden wir letztlich nicht nur in diesen Tagen, sondern wohl auch immer wieder in unserem gesamten Leben. In jeder Dunkelheit finden wir ein Licht, und an jedem noch so sonnigen Tag gibt es auch Schatten. Die Helligkeit und die Dunkelheit, der Tag und die Nacht, das Gute und das Böse, Mann und Frau, Yin und Yang, alles, einfach alles, auch der Tierkreis, der die Welt in einem tieferen Sinne widerspiegelt, ist auf Gegensätzlichkeit und Polarität aufgebaut. Erfahrene Menschen wissen genau, es geht nicht immer nur bergauf im Leben, aber es geht auch nicht immer nur bergab. Einmal sind wir oben, dann wieder unten. Wichtig ist meiner Meinung nach zu erkennen – und das ist das Besondere in unserer Zeit, in der wir viele psychologische und spirituelle Hintergründe und Erkenntnisse haben –, dass eben auch die Dunkelheit, das vermeintliche Böse, das tiefe Tal, sprich die Krise einen besonderen Sinn für uns haben, da sie uns wachsen lassen und uns auf dem Weg unserer Entwicklung und Befreiung weiterhelfen. Genau deshalb brauchen wir diese Gegensätzlichkeit, diese Kraft, „die stets das Böse will und stets das Gute schafft ...“ wie einst Goethe sagte. Genau deshalb leben wir auf dieser Erde, damit wir lernen und uns weiterentwickeln können. Ich denke, dass dies ein ganz großer Sinn des Lebens ist. Passen Sie in dieser Woche gut auf sich auf und richten Sie Ihr Bewusstsein vor allem auf das sehr schöne und seltene Trigon zwischen Sonne und Jupiter, das ins in jedem Fall und in jeder Krise weiterhelfen kann, sofern wir bereit sind an die persönliche Entwicklung und das Gute zu glauben.

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