Tendenzen - für die letzte Woche vom 03.12 - 09.12

Jetzt nur die Ruhe bewahren!

Die beginnende Vorweihnachtszeit und seine Turbulenzen könnten in dieser Woche aufgrund eines Sonne-Mars-Quadrats besonders heftig ausfallen. Wir sollten unbedingt versuchen, die Ruhe zu bewahren. Bis 6. Dezember, solange Merkur noch rückläufig ist, empfiehlt es sich außerdem, keine Geschenke zu kaufen.

D en 1. Advent haben wir gerade hinter uns, und die Weihnachtszeit ist in vollem Gange. Und ja, Weihnachten ist für viele Menschen ein heftiges Reizthema, ein Fest, das viel Geld kostet und das es möglichst unbeschadet zu überstehen gilt. Jetzt müssen wir an alle unsere Lieben denken, sehen uns aber vielleicht auch gezwungen, Menschen zu beschenken, die uns eigentlich gar nicht nahe sind. Und wer jetzt und in den kommenden zwei, drei Wochen die Geschenke nicht alle beisammen hat, gerät langsam, aber sicher in Stress. Denn am Weihnachtsbaum mit leeren Händen dazustehen, ist eine echte Horrorvorstellung. Eine heftige Unruhe taucht in den Menschen und im äußeren Leben auf, die speziell in dieser Woche noch durch das deftige Sonne-Mars-Quadrat geschürt wird, das in vielen Situationen das Fass zum Überlaufen bringen wird. Weihnachten und menschliche Dramen scheinen eine Einheit zu bilden. Ja, stimmt!
Aber, Hand aufs Herz: Die Weihnachtszeit hat doch auch sehr schöne Seiten, und gerade das Schenken kann so erfüllend sein, wenn wir von Herzen schenken. Ein Geschenk, das dem Beschenkten sagt: „Ich habe an dich gedacht, ich verstehe dich“, hat viel größeren Wert als jedes teure Geschenk, das vielleicht nur durch seine Wertigkeit besticht, aber nichts Persönliches hat. Wenn wir von Herzen schenken, ist das ein Zeichen unserer Zuneigung. Und damit wird ein Geschenk erst richtig kostbar, das macht es Menschen sinnvoll.
Was uns alle quält an der Weihnachtszeit, ist doch mehr oder weniger diese unsägliche Materialschlacht, die Werbung und Medien, die uns suggerieren wollen, immer noch mehr und noch teurer einzukaufen. Das ist nicht normal, stört das Zwischenmenschliche, das unter dem Druck des Kaufen- und Schenken-Müssens leidet. Wir müssen uns innerlich abgrenzen, aber nicht zwangsläufig von Weihnachten. Es wäre mehr als schade, würden wir uns die Vorfreude auf dieses wunderbare Fest durch das Diktat des Handels verderben lassen, der nur dann wirklich gut funktioniert, wenn wir in Konsumrausch verfallen.
Diesen Dezember steht nun Jupiter, der Planet der Großzügigkeit und des Schenkens, bereits im Schützen, in seinem eigenen Zeichen. Natürlich wird diese Jupiter-Stellung die Geschenkeflut zusätzlich anheizen. Diese großartige Jupiter-Stellung hat aber auch noch ganz andere, viel wertvollere Seiten und Chancen. Sie kann uns zu wahrem Glauben führen und an den eigentlichen Sinn von Weihnachten erinnern. Die vorweihnachtliche Stimmung kann einfach wunderbar werden.

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