Tendenzen - für die aktuelle Woche vom 11.02 - 17.02

Mars und Uranus halten uns in Atem

Wir haben, zugegeben, eine nicht ganz leichte Woche vor uns. Bis mindestens 14. Februar wird uns eine Mars-Uranus-Spannung in Atem halten. Zurückhalten und Geduld üben ist das Motto der Stunde, das für alle, aber noch mehr für diejenigen gilt, deren Geburtssonne sich im Fokus von Mars und Uranus befindet.
Der Februar ist bislang alles andere als ein geruhsamer Monat. Mars im Widder baute bereits Anfang des Monats großen Druck auf, der sich nun in dieser Woche fortsetzt. Konkret läuft er auf Uranus zu, den er in den Tagen um den 13. überquert. Man kann schon sagen, dass es sich um eine doch explosive Zeitqualität handelt. Manche Zeiten haben es halt einfach in sich. Doch bange machen gilt nicht, wir sollten uns dieser Herausforderung stellen. Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass in diesen Drucksituationen, in denen alles schnell gehen muss und die anstehenden Probleme nach einer Lösung schreien, doch sehr vieles überbewertet wird. Manchmal kommt es mir vor, als würden sich die Menschen, natürlich mich eingeschlossen, immer wieder sinnlos in alles hineinsteigern. „Es wird nichts so heiß gegessen wie gekocht“ ist ein Spruch, der mir schon während vieler Aufregungen eingefallen ist und mich beruhigt hat. Und wirklich, so ist es auch. Würde man zurückblicken und die vielen unnötigen Aufregungen seines Alltags einmal ganz bewusst anschauen und analysieren, dann würde man sich wohl fragen, warum wir immer wieder auf dieselben Dinge hineinfallen, uns ärgern und emotional reagieren? Ist doch völlig unnütz. „Und täglich grüßt das Murmeltier“ ist ein Film, der viel Wahres enthält. Wir können den Kreislauf der Last, des Ärgers und des Konflikts nur dann durchbrechen, wenn wir uns bewusst bemühen, das nächste Mal anders auf den Mitarbeiter zu reagieren, der uns schwach anredet, auf den Partner, der wieder rumnörgelt, auf den Autofahrer, der uns gerade geschnitten hat usw. Das ist die Kunst des Lebens: Abstand von sich selbst und seinen Emotionen zu gewinnen, um frei und kreativ auf die eine oder andere Situation reagieren zu können. Was nützt es uns, wenn wir zwar
an die Achtsamkeit glauben, uns aber immer wieder von anderen Menschen so stark provozieren lassen, dass wir wütend zum Gegenangriff übergehen? Es ist nicht leicht, seine Ideale zu leben und sich selbst im Alltagskampf nicht zu verleugnen. Die Niederlagen, die wir hier einstecken, machen uns mürbe und müde. Aber, es gibt keinen Grund zu resignieren. Wir können ja schließlich alles ändern, von uns selbst aus. Es zwingt uns niemand, auf die Knöpfe, die andere drücken, um uns zu provozieren, mit dem gewohnten Ärger zu reagieren.

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