Tendenzen - für die nächste Woche vom 22.04 - 28.04

Widerstände machen uns stark

Diese Woche ist wie ein Spiegel des gesamten Aprils. Es geht rauf und runter, auch mit unseren Stimmungen, die zeitweise so schnell wie das typische Wetter in diesem Monat wechseln. Sehr aufreibend zeigt sich vor allem die Konjunktion zwischen Sonne und Uranus zu Beginn der Woche, die ganz schön Unruhe verbreiten kann.

Sonne Konjunktion Uranus ist so ein Nervenaspekt, ein Unruheherd, der im Moment viele Menschen unter Strom setzt, auch solche, die gerade keinen größeren Uranus-Transit haben. Der Grund, warum dieser Aspekt fast alle Menschen trifft, ist einfach erklärt: Wir sind Teil dieser modernen Wassermann-Welt, in der Uranus dominiert, und in der Eile, Hektik und Unruhe sowieso schon zum täglichen Programm gehören. Diese Sonne-Uranus-Spannung zu Wochenbeginn ist für manche dann so etwas wie der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, weshalb viele Menschen in diesen Tagen ihrem Ärger freien Lauf lassen, ja unter Umständen sogar richtig ausrasten. Manchmal ist einfach alles zu viel im Leben. Da gibt’s Streit mit dem Partner, und gleichzeitig wachsen die Spannungen am Arbeitsplatz, die Gesundheit schwächelt, und große Hoffnungen zerplatzen wie Seifenblasen. Jeder von uns kennt diese Situationen, in der alles zusammenkommt, als würde man vom Schicksal bestraft werden. Rein astrologisch gesehen brauen sich solche unguten Zeiten, in denen eben vieles auf einmal auf einen einprasselt, dann zusammen, wenn wir eine Häufung schwieriger Transite auf unser Geburtshoroskop haben und wenn dann auch noch solche Tage kommen wie diese, in denen sich die gesamte Zeit in heller Aufregung zu befinden scheint. Aber, wir würden der Astrologie niemals gerecht werden, würden wir sie in gute und schlechte Transite unterteilen. Im höheren Sinne gibt es nichts Schlechtes, auch wenn unter diesen spannungsgeladenen Sterneneinflüssen so viele Dinge kommen, die man nicht braucht. Blickt man dahinter und geht auf Ursachenforschung, werden wir jedoch erkennen, dass gerade diese Krisenzeiten so wichtig für uns sind, da sie uns bewegen, uns aus unserer Komfortzone herausscheuchen. Spannungsgeladene Sterne und Zeiten machen uns, sofern wir Ja zum Leben sagen, kreativ und lassen uns persönlich wachsen. Insofern kann man sogar durchaus behaupten, dass die schwierigen Zeiten für unsere persönliche Entwicklung oft wesentlich wichtiger sind als die sogenannten guten Zeiten, in denen alles zu passen scheint, in denen es aber oft keinen Fortschritt gibt. Alles, was wir in Krisenzeiten lernen, macht uns stärker, schafft die Basis für künftigen Erfolg.

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