Allgeiers AstrowissenDer richtige Partner ist das Geheimnis Ihres Erfolgs

Der Chefastrologe Michael Allgeier verrät uns im aktuellen Astrowissen, welche Rolle die Synastrie mit dem Partner im Wassermann-Zeitalter spielt. So können wir uns bewusst oder unbewusst fördern und Reibung als anregende Motivation wahrnehmen.

Inhalt
  1. Das Wassermann-Zeitalter: Diesem Neuanfang wohnt ein Wandel inne
  2. Veränderungen in Beziehungen – dennoch Türöffner füreinander sein!
  3. Sonne, Jupiter und Venus: große Erfolge durch gute Transite
  4. Erfolgreiche Partnerschaft und Persönlichkeit dank anregender Synastrie

Wie schon öfter geschrieben, befinden wir uns erst am Anfang eines neuen Zeitalters, das immerhin an die 2000 Jahre anhält. Doch schon im Anfang ist alles angelegt, was die künftigen Jahrzehnte und Jahrhunderte bringen. Jedem Anfang wohnt dieses tiefe Geheimnis inne.

 

Das Wassermann-Zeitalter: Diesem Neuanfang wohnt ein Wandel inne

Das Geheimnis des Anfangs zeigt sich ja auch in jedem Geburtshoroskop, berechnet nach dem ersten Augenblick des Lebens. Auch hier taucht der Charakter, der schließlich das Leben und das Schicksal prägen wird, bereits in seiner gesamten Anlage präzise und eindrucksvoll auf. Und so spiegelt sich in gewisser Weise in diesen Jahren auch das gesamte vor uns liegende Wassermannzeitalter wider. Der Anfang ist etwas Besonderes und zeigt sich auf allen Lebensgebieten, auch bei der Entwicklung des Menschen und in seinen Beziehungen.

Der für unsere Zeit bedeutendste Tiefenpsychologe C.G. Jung, der eine Brücke von der Psychologie zur Spiritualität schlug und der sich in der Astrologie sehr gut auskannte, sah in den jeweiligen Zeitenwenden von einem Zeitalter in das nächste immer die jeweils größten Veränderungen. Ein neuer Typ von Mensch entsteht, wie er ihn bereits 1958 in seinem Buch „Ein moderner Mythos – Von Dingen, die am Himmel gesehen werden“ angekündigt hat. C.G. Jung spricht darin von einem Wandel des Menschen und der Zeit, „zunächst im Übergang des Stier-Zeitalters zu dem des Widders, sodann vom Zeitalter des Widders zu dem der Fische, dessen Anfang mit der Entstehung des Christentums zusammenfällt.“ C.G. Jung weiter: „Wir nähern uns jetzt der großen Veränderung, die mit dem Eintritt des Frühlingspunktes in den Wassermann erwartet werden darf.“

 

Veränderungen in Beziehungen – dennoch Türöffner füreinander sein!

Das Liebesleben und die Beziehungen verändert haben vor allem die Emanzipation der Frau in den 60er-Jahren und die sexuelle Revolution. Die Frau von heute hat ihr altes Rollenverständnis, das die Jahrtausende lange Herrschaft des Patriarchats festlegte, endgültig aufgegeben. Frauen erobern Zug um Zug die alten Domänen der Männer. Männer entdecken umgekehrt immer mehr ihre weibliche, fürsorgliche Seite. Der neue Mensch des Wassermannzeitalters wird in jedem Falle androgyner. Natürlich hat das auch Konsequenzen für Beziehungen.

Beide Ehepartner wollen heute den beruflichen Erfolg. In alten klassischen Astrologielehrbüchern finden wir unter der Sonne in Haus 10, dem Bereich der großen Lebensziele, noch Aussagen wie: „Beruflich erfolgreicher, gesellschaftlich angesehener Gatte“ etc. Die Sonne, das geistige männliche Prinzip, die Entfaltungskraft, wurde ausschließlich den Männern zugeschoben. Heute akzeptieren wir, dass auch eine Frau eine Sonne und einen Mars in ihrem Horoskop hat, den sie nicht abgeben, sondern selbst leben will. Dasselbe gilt für Männer, die eben auch einen Mond und eine Venus in ihrem Horoskop haben, die selbst eine Für­sorg­lichkeit, einen guten Geschmack usw. besitzen.

Gegenseitige Förderung ist heute ein Muss, eine unbedingte Grundlage für jede Beziehung, die dauerhaft bestehen soll. Ja, man könnte dieses ge­­gen­seitige Weiterhelfen, sich Stärken und Türenöffnen sogar als eine Art Motor von modernen Beziehungen sehen.

Wie sich Menschen durch einen Partnerwechsel wandeln

 

Sonne, Jupiter und Venus: große Erfolge durch gute Transite

Sehen wir nun unsere Planeten des Geburtshoroskops als Kräfte, die gelebt werden wollen, dann sollten wir uns darum bemühen, sie durch unser Leben und unsere Tätigkeiten zum Ausdruck zu bringen. Wir freuen uns auf gute Transite, die diese Planeten ansprechen und fördern, sodass wir in manchen Zeiten eben besonders große Erfolge feiern dürfen.

Neben den Transiten dürfen wir aber nicht das Horoskop und die Planeten unseres Partners vergessen, die in Form der Synastrie, wie in einer vorigen Ausgabe bereits beschrieben, eine Art Dauertransit zu unserem Horoskop bilden. Die Erfahrung und die Geschichte lehren uns nun, dass hinter erfolgreichen Menschen immer ein Partner steht, der diese auf seine Art fördert. Beispiele dafür gibt es unzählige.

Der richtige Partner kann aus jemandem, der eine schwache Sonne hat und sich mit durchschnittlich beruflichem Erfolg alleine zufriedengeben würde, einen Erfolgsmenschen machen – wenn etwa der Jupiter seines Partners eine Konjunktion oder Trigon zu seiner Sonne bildet. Jupiter schenkt der Sonne Vertrauen und das Gefühl, viel erreichen zu können. Alleine durch die Verbindung mit dem Jupiter-Eigner wird so das eigene Ich unglaublich aufgebaut. Manche Menschen fühlen sich durch einen neuen Partner plötzlich un­glaublich motiviert und entwickeln Interes­sens­gebiete, die bislang für sie gar nicht auf dem Plan standen. Andere entdecken durch ihren Partner gar ihren Beruf im Sinne der Berufung, weil seine Sonne oder sein Jupiter in ihr 10. Haus (große Lebensziele) fällt.

Wiederum andere bekommen durch ihren Partner das Gefühl, sich überhaupt erst entfalten und selbstverwirklichen zu können, weil dieser etwa seinen Jupiter an ihrem Aszendenten bzw. im 1. Haus hat. Steht ein Wohltäter, wie die Sonne, Venus oder Jupiter, im 5. Haus von einem, wird der Partner zu einem Quell niemals versiegender Lebensfreude. Und ganz wichtig: Er fördert bewusst oder unbewusst die eigenen Talente und Anlagen. Wer ein Künstler ist, dem werden solche Planeten des Partners in seinem 5. Haus unter Umständen sogar zu wahren Meisterwerken verhelfen. Letztlich können wir unseren Partner und er uns auf allen möglichen Gebieten fördern oder umgekehrt auch blockieren. Hat der Partner etwa eine Mars-Saturn-Opposition, und steht diese nun beim Horoskopvergleich in Konjunktion oder im Quadrat zur eigenen Sonne, dann hemmt der Partner die eigene Entfaltung, ja fühlt sich davon sogar angegriffen, was dazu führt, dass man in so einer Partnerschaft niemals sein eigenes Potential ausschöpfen kann.

Die astropsychologische Bedeutung von Sonne und Mond

 

Erfolgreiche Partnerschaft und Persönlichkeit dank anregender Synastrie

Der Gradmesser für eine gute Partnerschaft ist heutzutage – noch mehr als zu allen anderen Zeiten zuvor – der Erfolg, den beide in ihrem Leben haben. Es ist geradezu unglaublich, welche Möglichkeiten aus einer sich gegenseitig anregenden Synastrie entstehen können, welche Kräfte sie beim Einzelnen freisetzen kann. Eine gute Synastrie kann letztlich das gesamte Schicksal in eine komplett andere Richtung lenken. Letztlich müssen wir bei der Synastrie nicht nur die gegenseitige Wirkung der Planeten und Achsen beachten, sondern eben auch die Wirksamkeit unserer Planeten in den Horoskophäusern des anderen und umgekehrt. Die Astrologie lehrt uns eindrucksvoll, dass wir durch unseren Partner tatsächlich zu einem anderen Menschen werden können. Auch bei dieser Betrachtungsweise der Synastrie gilt jedoch, dass auch spannungsgeladene Interaspekte zwischen Menschen nicht immer nur blockieren, sondern durch ihre Reibung mitunter anregen und zu größeren Taten motivieren können.

Vom ersten Augenblick einer Begegnung beginnen wir, uns zu wandeln. Von diesem Augenblick an wirkt ein gemeinsames Schicksal. Dabei haben wir immer bewusst oder unbewusst den Anspruch, dass uns der Partner irgendwie weiterbringt, sowohl in unserer persönlichen Entwicklung wie auch in unserem äußeren Erfolg.

Mit dem richtigen Partner wird das gelingen.

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