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Jetzt erzählen Ihnen die Sterne, wie Sie gesund bleiben

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Jetzt erzählen Ihnen die Sterne, wie Sie gesund bleiben

Noch im 18. Jahrhundert gab es kaum einen Arzt, der nicht auch Astrologe war. Der berühmteste unter ihnen war Paracelsus, der Anfang des 16. Jahrhunderts wirkte. Die Krankheitslehre der Astrologie war eine anerkannte Methode, um Kranke zu heilen. Dieses Wissen ging größtenteils verloren, dabei ist es ungeheuer hilfreich. In dieser Woche, wo Chiron und Mars sich in den Fischen umarmen und Saturn ein Quadrat dazu bildet, ist uns die Astromedizin ganz nah.

Vom großartigen Wissen der astrologischen Medizin der Vergangenheit ist heute eigentlich nur noch ein ziemlich nebensächlicher Rest bekannt, der auch häufig in irgendwelchen ba­nalen Astrorezepturen verbreitet wird. Da heißt es, jedes Sternzeichen hätte eine Schwachstelle oder, wie der Fachausdruck lautet, einen „locus minoris resistentiae“. Daran erkrankt man.

So heißt es, dass Widder-Geborene am Kopf erkranken, Stiere am Nacken, Zwillinge an den Lungen, Krebse am Magen usw. bis hin zu Fische-Geborenen, die an den Füßen erkranken. Auch wenn das manchmal so zutrifft, ist diese medizinische Astroregel falsch oder zumindest total vereinfacht. Ein Fische-Geborener kann grundsätzlich jede Krankheit bekommen, genau wie ein Löwe oder ein Skorpion.

Also was ist dran an dieser uralten Gesundheitslehre? Richtig lautet der astrologische Grundsatz, dass jede Krankheit ihren Anfang an der astrologischen Schwachstelle nimmt. Bekommt also ein Fische-Geborener ein Leiden, dann stimmt etwas mit seinen Füßen nicht. Vielleicht hat so jemand immer kalte Füße, weil sie nicht richtig durchblutet sind. Dann breitet sich mit der Zeit die Kälte im ganzen Körper aus und kann üble Krankheiten bewirken.

Ein Widder-Geborener wiederum kann ohne weiteres am Herz oder Magen erkranken, aber die Ursache findet sich im „Kopf“. Zum Beispiel könnte unser Widder ein Mensch sein, der sich unbedingt behaupten muss, egal, wie viel Kraft das kostet. Dann wird er krank, und das kann an jedem Körperteil der Fall sein. Hat man eine Krankheit, dann will man sie natürlich wieder loswerden. Auch dann muss man dort beginnen, wo die eigene astrologische Schwachstelle ist.

In dieser Woche wartet der Himmel mit einer Art astrologischen Sprechstunde auf: Chiron und Mars reichen sich im Zeichen Fische die Hände, und Saturn im Schützen gibt seinen Segen dazu. Unter solchen Sternen sind Einsichten besonders hilfreich. Der Organismus ist bereit für kosmische Einsichten, um gesund zu werden und zu bleiben.

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