Astro-Coaching-SerieDie geheimnisvollen Seiten des Fischs: Er hat den sechsten Sinn

Im zwöften und letzten Teil unserer Astro-Coaching-Serie "Die geheimnisvollen Seiten der Sternzeichen" verrät uns Erich Bauer die Geheimnisse der Fische und wieso sie den sechsten Sinn haben.

Inhalt
  1. Sein Karma
  2. Seine geheimen Wünsche
  3. Seine Ängste
  4. Seine Glücksstrategie
  5. Fische im Alter
  6. Sein Verhältnis zur Magie

Zumindest in unserem Kulturkreis weiß heute jeder, was die einzelnen Sternzeichen bedeuten. Sogar Kinder geben manchmal ihr Sternzeichen zum Besten. In dieser Serie geht es daher um solche Eigenschaften, die nicht so offensichtlich sind: ihre geheimen Neigungen, solche, die sie meistens selbst nicht kennen und von denen ihre Mitmenschen gar nichts wissen.

 

Sein Karma

Durchforscht man bei Fische-Geborenen die Vergangenheit, landet man spätestens nach zwei zurückliegenden Generationen im Ungewissen, im Dunkeln. Meistens ist es die Linie des Vaters, die sich im Unbestimmten verliert. Oft ist es sogar so, dass man nicht einmal über den eigenen Vater hundertprozentig Bescheid weiß. Damit fehlen aber Sicherheit und Orientierung. Denn Ahnen haben eine ähnliche Kraft wie die Wurzeln eines Baumes. Sie geben Halt. Statt sicheren und festen Wurzeln erhalten Fische-Geborene eine Gabe, der die Wurzeln der Vergangenheit ersetzt.

Sie spüren Dinge, von denen andere Sternzeichen keine Ahnung haben. Sie wissen zum Beispiel, was in einem anderen Menschen vor sich geht. Oder sie empfangen Botschaften von Menschen, die vielleicht auf der anderen Seite der Erde leben. Sie erhalten auch die Gabe, Krankheiten zu heilen, zum Teil einfach dadurch, dass sie in der Nähe des Menschen sind, der krank geworden ist. Es ist, als würde sie der Himmel dafür, dass ihnen sichere Wurzeln fehlen, mit Antennen versehen, mit deren Hilfe sie sich letzten Endes viel besser zurechtfinden können in der Welt.

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Seine geheimen Wünsche

Die Astrologie erklärt die geheimen Wünsche eines Sternzeichens aus der Positionen des 7. Solarhauses im Sternenrad. Bei Fische-Geborenen lautet dieser Abschnitt Jungfrau. Aus der Sicht von Fischen verkörpert dieses Zeichen alles, was sie nicht haben, an erster Stelle Kontakt zum Element Erde und damit auch die Chancen auf Wurzeln, die ihnen Halt geben. Außerdem verkörpern sie Ordnung und Zuverlässigkeit, Bereiche, die einem Fische-Geborenen so fern sind wie das Land einem richtigen Fisch im Meer. Jedes Sternzeichen hat einen Planeten, der zu ihrem Wesen passt.

Für das Zeichen Fische ist das Neptun, für Jungfrau Merkur. Letzterer gilt als Kommunikationsgenie, während Neptun Stille und sprachloses Verstehen verkörpert. Auch hier ist also ein Gegensatz, der aber zugleich eine Sehnsucht spiegelt, denn der beflügelte Merkur schenkt Fischen eine Stimme und befähigt sie so, am menschlichen Alltagsleben teilzuhaben. Kommen Jungfrau- und Fische-Geborene tatsächlich zusammen, so beginnt eine herrliche Liebe, die aber häufig in gegenseitiger Entfremdung endet. Dann zählen nur noch die Unterschiede.

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Seine Ängste

Ängste, die Fische-Geborene heimsuchen, entstammen ihrem 4., 6. und 10. Solarhaus, also Zwillinge, Löwe und Schütze. Dass das Energiefeld Zwillinge sie ängstigt, ist nicht verwunderlich, denn hier findet sich, was Fische so stört: an erster Stelle Oberflächlichkeit. Allerdings bestehen zwischen beiden Zeichen auch Entsprechungen, denn beide Zeichen haben eine doppelte Natur. Fische können unglaublich nüchtern und banal sein. Zwillinge wiederum stoßen zuweilen in seelische Tiefen vor. Das Löwezeichen stößt sie ab, weil es ein Sinnbild des menschlichen Egos ist, das wiederum ein richtiger Fisch weit von sich weist.

Dass allerdings auch das Zeichen Schütze mit Angst besetzt ist, mag verwundern: Besteht zwischen beiden Zeichen nicht viel Ähnlichkeit? Zielen nicht beide auf kosmische Sphären? War nicht im Altertum Jupiter sowohl Herrscherplanet der Fische wie des Schützen? Richtig! Es ist das Feuer des Schützen, das einem Fisch Angst macht. Sein Element ist Wasser, ein Sinnbild für Stille, Stimmigkeit und Gelassenheit. Für Feuer ist in dieser Welt kein Platz.

 

Seine Glücksstrategie

Es gibt drei Themen, die Fische-Geborene glücklich machen. Sie resultieren aus ihrem 5., 9. und dem 11. Solarhaus. Das 5. Solarhaus lautet Krebs. Hier befindet sich die heimliche Wunschwelt eines Fisches: eine Familie, ein trautes Heim, Geborgenheit. Dass dann die Realität einer Familie eher Fremdheitsgefühle weckt, steht auf einem anderen Blatt. Ganz ähnlich steht es um das 9. Zeichen, den Skorpion. In seinen Träumen findet ein Fisch hier alles, was er selber nicht hat: den Clan, die Sippe, Ahnen, die wie eine feste Mauer hinter ihm stehen, ihm Sicherheit verleihen.

In aller Regel bleibt es ein Traum. Fische sind eben nicht für einen kleinen Teich oder Bach und schon gleich gar nicht für ein Aquarium geboren. Sie sehnen sich nach dem Meer und früher oder später werden sie dort auch landen. Das 11. Solarhaus heißt Steinbock, ein anderes Symbol für eines Fisches Glückstraum: eine Insel im Meer, ein Stück sicheres Land, auf das sich der Fisch immer wieder zurückziehen kann, um aufzutanken, um dann wieder loszulassen, um seiner eigentlichen Bestimmung nachzukommen: der Unendlichkeit.

 

Fische im Alter

Das Alter bringt meistens eine große Erleichterung. Jetzt kann man endlich loslassen und muss sich und anderen nichts mehr beweisen. In aller Regel hat man auch längst herausgefunden, dass Alleinsein nicht bedeutet, einsam zu sein, sondern ganz im Gegenteil, dass sich dabei viel eher das Gefühl finden lässt, all-eins zu sein. Viele Fische entdecken jetzt, welche Potenziale in ihnen stecken und pflegen ein künstlerisches Hobby.

Viele beginnen noch mit siebzig ein Studium, lernen eine neue Sprache, studieren zum Beispiel Astrologie oder alternative Heilverfahren. Je älter ein Fisch ist, umso stiller und zurückgezogener wird er – vorausgesetzt, er lebt in Frieden mit seinem Karma. So kann er dann auch irgendwann auf dem Strom des Lebens hinübertreiben in die Anderswelt.

 

Sein Verhältnis zur Magie

Fische-Geborene sind fest mit der Welt der Magie verbunden, oft leben sie regelrecht darin oder gehen zumindest darin ein und aus. Das liegt zum einen daran, dass zum Sternzeichen Skorpion, dem klassischen Zeichen für Magie, eine Trigonbeziehung besteht. Das verrät große Nähe und Verwandtschaft.

Des Weiteren fehlt diesen Menschen in aller Regel ein sicheres Elternhaus, was wiederum dazu führt, dass sie sich sehr früh aus anderen Welten versuchen, Sicherheiten beschaffen und so oft intuitive und spirituelle Fähigkeiten entwickeln. Viele Hellseher, Medien und Astrologen sind Fische-Geborene, und auch im verwandten Bereich der Psychologie und Medizin finden sich überproportional viele Menschen mit diesem Sternzeichen.

Autor: Erich Bauer

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