Astro-Coaching-Serie

So gehen Sie am besten mit einem Fisch um

Nachdem Sie gelernt haben, wie die einzelnen Sternzeichen erfolgreich leben, verrät Ihnen Diplompsychologe und Astrologe Erich Bauer im zwölften und letzten Teil unserer neuen Astro-Coaching-Serie, wie Sie am besten mit einem Fisch umgehen.

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Jeder Mensch kennt heute sein Sternzeichen, zumindest dann, wenn er in unserem westlichen Kulturkreis auf die Welt gekommen ist.  Viele Menschen kennen dazu auch noch die wichtigsten Eigenschaften ihres Sternzeichens. Aber nur die wenigsten wissen, wie die anderen Sternzeichen sind.

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TYPISCH FISCHE IST… sehr sensibel zu sein und Dinge zu spüren, von denen andere nichts ahnen. Weil sie sich gelegentlich täuschen, beginnen manche an sich zu zweifeln. 

CHARISMA: Sie sind das 12. und letzte Sternzeichen im Zodiak. Und da in der Astrologie jeder Abschnitt auf dem vorhergehenden aufbaut, tragen sie das Potential aller anderen in sich. Das macht sie weise und auch ein wenig erhaben über die Höhen und Untiefen des Alltagslebens. 

BUSINESSTYP: Man sieht es ihnen nicht sofort an, aber sie haben das Zeug zum Überflieger und sind universell einsetzbar. Ihre Geheimwaffe: ein Mix aus beinharter Logik und genialer Intuition. 

VERHANDLUNGSGESCHICK: Es scheint am Anfang, sie hätten nicht viel zu sagen. Aber sie können länger warten als alle anderen – und bekommen am Ende dann doch, was sie wollen.

ZUVERLÄSSIG? Ja, das heißt mit der Einschränkung, man kann eigentlich nie ganz sicher sein.

SEIN SCHWACHER PUNKT: Sie sind nicht besonders ehrgeizig.

FLIRTSTRATEGIE: Fische sind schüchtern und senden ihre Signale beinahe unterschwellig aus. Ein (paar) Gläschen Wein allerdings lassen sämtliche Hemmungen verschwinden.

EROTIK: Weibliche Fische sind im Bett eine Mischung aus Hexe, guter Fee und Vamp. 

PARTNERPROFIL: An erster Stelle muss sein Partner zuverlässig sein.

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Fische-Mann auf dem Prüfstand

Wie „richtige“ Fische wehrt er sich gegen jeden Versuch, ihn zu (be)greifen. Und um dieses Image zu erhalten, gibt er sich gern mysteriös oder setzt sich – sein Lieblingsspiel – eine Tarnkappe auf nach dem Motto: „Mich versteht ja sowieso niemand.“ Seiner Meinung nach erkennt man im Mut zur Einsamkeit den richtigen Mann. Ganz tief in seiner Seele lebt der „Steppenwolf“, einsam, eremitenhaft, nur auf sich gestellt. Vorübergehende Zweisamkeit lässt er gerade noch gelten. Aber alles, was danach kommt – verbindliche Partnerschaft, Familie oder Gruppengemeinschaft, jeden Zwang zur Norm –, lehnt er kategorisch ab.

Sein weltlicher Ehrgeiz hält sich in Grenzen. In aller Regel gibt er nicht das Geringste auf einen Platz in der Chefetage. Und auch die Mitgliedschaft im „Club der Reichen“ ist ihm herzlich egal. Dass er dennoch hin und wieder auf fette Köder fliegt, hat ihm den Ruf eines Schmarotzers eingebracht. Aber kaufen kann man ihn auch nicht für pures Gold. Dann lieber untertauchen und als Taxifahrer fürs Nötigste sorgen. Was seine Erotik angeht, so besitzt er wohl die einzig richtige Mischung aus Sex, Herz und Verstand.

Fische-Frau auf dem Prüfstand

Als Vertreterin des letzten Zeichens im astrologischen Tierkreis sammeln sich in ihrer Psyche, symbolisch gesprochen, sämtliche femininen Gesichter der elf vorhergehenden Stufen. Sie kann zänkisch sein wie ein Widder, sinnlich wie ein Stier, ausufernd wie Zwillinge, launisch wie ein Krebs, stolz (und abgehoben) wie ein Löwe, nörgelnd wie eine Jungfrau, liebevoll wie eine Waage, emotional wie ein Skorpion, großzügig wie ein Schütze, kühl wie der Steinbock, chaotisch wie ein Wassermann. Und sie ist die Sphinx in Person: ein geheimnisvolles, schillerndes, fluoreszierendes Zaubergeschöpf, das Männer lockt und verführt.

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Sie ist das Urweibliche, der Himmel und das Verderben in einem. Auf dieser Erde fühlt sie sich nur bedingt heimisch. Eher erlebt sie sich als gefallener Engel, als Außerirdische oder Findelkind. Oft fühlt sie sich einsam und nicht verstanden. Dann sitzt sie wie in einem gläsernen Turm mitten unter den Menschen und ist dennoch weit entfernt. Sie gibt sich mysteriös und spricht seufzend von unverstandener Seelentiefe … Sehnsucht ist ihr beinah das wichtigste Gefühl, unerfüllte Liebe ist für sie schöner als ein plattes Zweier-Einerlei.

Fische als Partner und Freund

Der Fisch hat ein kompliziertes Seelenleben. Er verfügt nun mal nicht über die „einfachere“ Wesensstruktur eines Stiers, eines Löwen oder einer Jungfrau. Und er verhält sich vor allem extrem widersprüchlich. Diesem Zug ist bereits am Himmel ein Denkmal gesetzt: Das klassische Tierkreiszeichen besteht nämlich aus zwei Fischen, die in entgegengesetzte Richtungen drängen. Und genauso denkt, fühlt und handelt der Fische-Mensch. Er sagt dies, aber meint jenes. Er will dorthin, geht aber in die entgegengesetzte Richtung. Vor lauter Widersprüchlichkeit verwirrt der Fisch sich und alle anderen immer mehr, bis zum Schluss nur noch ein einziges großes Rätsel übrigbleibt.

Sein Eifersuchtsbarometer

Typische Fische-Geborene idealisieren ihren Partner. Sie stellen ihn auf ein hohes Podest, und dazu passt es natürlich nicht, wenn der Liebesgefährte mit anderen flirtet oder fremdgeht, auch wenn sie es selbst mit der Treue ja nicht so genau nehmen. Lautstarke Szenen wird es in solchen Fällen mit einem Partner dieses Tierkreiszeichens aber nicht geben. Ein Fisch verabscheut Streitereien. Er erduldet es lieber und schmollt stumm und düster vor sich hin. Und in dieser Stimmung bleibt ihm aus seiner Sicht über kurz oder lang ja gar nichts anderes übrig, als sich anderswo nach Trost umzusehen.

Wie gut Fische allein sein können

Fische sind geborene Einzelgänger. Selbst wenn sie in einer Partnerschaft leben, bleiben sie zutiefst in ihrem Inneren allein. Es versteht sie auch niemand besser als sie selbst. Dann und wann brauchen Sie in jedem Fall Phasen, in denen sie nur mit sich selbst zusammen sind – ihrem besten Freund bzw. ihrer besten Freundin.

Wie man ihn gewinnt

Ein Fisch schätzt es, wenn er vor sich hin dümpeln kann und ihn niemand gängelt. Er liebt die Freiheit über alles. Sie vermittelt ihm das Gefühl seiner Bestimmung, eins zu sein mit der Schöpfung, was ihm das allerhöchste Glück schenkt. Partner von Fischen, die diese Sehnsucht falsch interpretieren, womöglich sogar als Zeichen der Lieblosigkeit sehen und versuchen, ihren Fisch zu beeinflussen, haben ihn sehr schnell verloren. Man muss ihn also in Ruhe lassen; das ist die eine Seite. Die andere impliziert genau das Gegenteil: Man muss ihn locken, sich um ihn kümmern, ihn verhätscheln, sein Fernweh teilen, seinen versponnenen Theorien folgen und, und, und. Anders gesagt, jeder Liebhaber von Fischen muss erstens selbstbewusst sein. Zweitens braucht er die Geduld eines Anglers, muss warten können, ohne zu klagen, immer neue „Köder“, also Reize auslegen, um den Fisch zu locken und dann, drittens, im richtigen Moment – und bitte nicht zu früh und nicht zu spät – sanft und fest zugleich zuzupacken.

Autor: Erich Bauer

Hier erfahren Sie, wie der Fisch erfolgreich sein Sternzeichen lebt.

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