Astro-Coaching-SerieSo gehen Sie am besten mit einem Krebs um

Nachdem Sie gelernt haben, wie die einzelnen Sternzeichen erfolgreich leben, verrät Ihnen Diplompsychologe und Astrologe Erich Bauer im vierten Teil unserer neuen Astro-Coaching-Serie, wie Sie am besten mit einem Krebs umgehen.

Inhalt
  1. Krebs-Mann auf dem Prüfstand
  2. Krebs-Frau auf dem Prüfstand
  3. Krebs als Partner und Freund
  4. Ihr Eifersuchtsbarometer
  5. Wie gut Krebse allein sein können
  6. Wie man ihn gewinnt

Jeder Mensch kennt heute sein Sternzeichen, zumindest dann, wenn er in unserem westlichen Kulturkreis auf die Welt gekommen ist. Viele Menschen kennen dazu auch noch die wichtigsten Eigenschaften ihres Sternzeichens. Aber nur die wenigsten wissen, wie die anderen Sternzeichen sind.

TYPISCH KREBS IST… freundlich und schnell begeistert zu sein, aber dann plötzlich einen Rückzieher zu machen. Ein Krebs kann sich innerhalb von Minuten in einen ganz anderen Menschen verwandeln.     

CHARISMA: Er ist mit dem Mond verbunden. So wie in dessen silbernem Licht die Welt heimeliger und vertrauter scheint, so fühlt man sich auch in seiner Nähe sicher und geborgen. Aber wie beim Mond kann sich auch bei ihm alles ändern.

BUSINESSTYP: Er verkörpert den klassischen Geschäftsmann, dessen Wirken auf soliden und wohl durchdachten Fundamenten steht. Er braucht Zeit für seine Entscheidungen. Aber wenn sie gefallen sind, dann für „immer und ewig”.

VERHANDLUNGSGESCHICK: Er ist kein großer Redner, eher sitzt er wichtige Verhandlungen aus – und spricht dann das entscheidende Wort.

ZUVERLÄSSIG? Er ist nicht hundert-, sondern zweihundertprozentig zuverlässig.

SEIN SCHWACHER PUNKT: Er hat Angst vor Veränderung.

FLIRTSTRATEGIE: Er ist alles andere als ein Meis­ter des Flirtens.

EROTIK: Er ist sinnlich, sehr gefühlvoll, braucht aber Sicherheit. Kein Typ für eine Nacht!

PARTNERPROFIL: Seltsamerweise ziehen ihn ganz unterschiedliche Typen an: arme Schlucker und Sonderlinge einerseits und gut betuchte „Bürgerlinge” andererseits.

Wie erkenne ich im Horoskop, ob ich ein Glückskind bin?

 

Krebs-Mann auf dem Prüfstand

Der Krebs-Mann verkörpert das Ideal eines gefühlvollen, zärtlichen, romantischen Mannes, der Frauen versteht und ihnen das Gefühl vermittelt, etwas Besonderes, Einmaliges zu sein. Er kommt auch nicht wie ein Aufreißer daher; eher ist er schüchtern und wartet mit dem Balztanz, bis die Frau die Initiative ergreift. Überhaupt versteht er es prächtig, bei einer Frau Muttergefühle zu wecken. Und ist er nicht tatsächlich wie ein kleiner Junge, der nicht richtig weiß, was in dieser rauen Welt gespielt wird? Braucht er nicht eine starke Frau an seiner Seite, die ihn dirigiert, ihn unterstützt und aufbaut, ihn tröstet und bemuttert?

Aber Vorsicht! Dieser Mann vergleicht jede Frau – unbewusst oder wissentlich – mit seiner eigenen Mutter. Ist es ein Krebs-Mann daher wert, dass man auf ihn wartet? Ehre, wem Ehre gebührt! Niemand weiß eine Frau besser zu verwöhnen, göttlicher zu bekochen, zärtlicher zu liebkosen und ausdauernder zum Höhepunkt zu bringen als er. Natürlich hat so viel Hingabe auch ihren Preis: Krebse wollen ihre Partnerin ganz und immer, da wird nicht gehandelt.

 

Krebs-Frau auf dem Prüfstand

Die Krebs-Frau ist die geborene Mutter und verkörpert, ähnlich einer italienischen mamma mit Pasta und veritablem Busen das Urmütterliche schlechthin. Männer erliegen ihr, so wie sie ihrer Mutter erlegen sind. Ein Mann, der einer Krebsfrau nicht huldigt, hat wohl ein ungelöstes Mutterproblem.

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Leider stimmt der Schluss nicht auch andersherum. Man kann nicht davon ausgehen, kein Mutterproblem zu haben, wenn man eine Krebsfrau liebt. Somit steckt jede Krebsfrau in der misslichen Lage, ihren Partner nicht nur als Mann und Vater ihrer Kinder zu nehmen, sondern häufig auch als Klienten – mit ihr als Psychotherapeutin, die unter Umständen kranke Männerfantasien zurechtrücken muss. Sie ist schön, egal, wie sie aussieht, denn sie strahlt innere Schönheit aus. Sie fühlt sich als richtige Frau und gibt damit einem Mann das Gefühl, ein richtiger Mann zu sein. Sie verbreitet einen Zauber, dem auch die Freunde ihres Mannes erliegen. Sie hat Magie; was sie berührt, vermehrt sich, in ihrer Umgebung blüht und reift das Leben. Sie ist unglaublich reich an inneren Ressourcen und seelischer Kraft.

 

Krebs als Partner und Freund

Ein richtiger Krebs hebt alles auf. In seinem Keller bzw. auf dem Speicher stehen immer noch die Spielsachen seiner Kinder, oft sogar auch noch die eigenen. Wohlverstanden, es geht nicht um all die Gegenstände an sich, sondern um die daran geknüpften Erinnerungen. Letztendlich ist es diese kleine Portion Seele, die an jedem Bild, jedem Schmuckstück klebt. Kann man so etwas einfach verbrennen oder auf den Müll werfen? Krebse sind nicht treu – sondern super-, mega-, wahnsinnstreu.

 

Ihr Eifersuchtsbarometer

Es ist nicht einfach, die Eifersucht von Krebs-Menschen in Worte zu fassen. Auf der einen Seite leidet ein Krebs natürlich entsetzlich, wenn er befürchtet, seine geliebte andere Hälfte zu verlieren. Das ist, als würde man einen Teil aus ihm herausreißen, als hörte die Sonne plötzlich auf zu scheinen … Krebse können aus Eifersucht leiden wie Tiere, werden stumm, ziehen sich zurück, sagen kein Wort mehr, sind unansprechbar. Auf der anderen Seite ist die Liebe eines Krebses so groß, dass er sich selbst verbietet, seinem Partner Hürden in den Weg zu legen, wenn dieser eigene Wege einschlägt.

 

Wie gut Krebse allein sein können

Krebs-Geborene sind nicht wirklich glücklich, wenn sie allein sind. Der Wunsch nach einer großen Familie steckt beinahe in ihren Genen. Ja, so wie es früher war, wo Großeltern, Eltern, Kinder und womöglich auch noch Kindeskinder zusammen waren und alle unter einem Dach: Das wär’s! Aber wir leben im 21. Jahrhundert. Da ist es eher die Regel, dass Krebse bestenfalls mit ihrem Ehepartner zusammenleben und höchstens eine begrenzte Zeit lang Kinder im Haus haben. Sie müssen sich also umorientieren. Das gelingt ihnen auch bestens. Sind Sie alleine, entwickeln sie ihre ganz eigene Welt, und die ist genauso schön wie eine große Familie.

 

Wie man ihn gewinnt

Der Krebs ist ein „Haustier“. Er fühlt sich nirgends so wohl wie in den eigenen vier Wänden. Daher macht man ihm auch keine größere Freude, als ihm dabei zu helfen, sein geliebtes Zuhause noch schöner werden zu lassen. Man schenke ihm ein Bild, ein Kissen, Kerzen, Musik, ein scharfes Kü­chen­messer, Kochbücher oder Ähnliches. Genauso glücklich ist er, wenn man ihn bei sich zu Hause bekocht, statt ihn in ein Restaurant zu entführen. Natürlich kriegt einer, der kein Krebs ist, den Nudelsalat niemals so schmackhaft hin wie ein Juni-Juli-Geborener. Auch die Gastfreundschaft wird nie dermaßen freundlich und herzlich sein. Trotzdem ist der Krebs froh, nicht in irgendeinem unpersönlichen Restaurant zu sitzen, wo ihn allemal die Seele zwickt und zwackt. Des Weiteren muss eines von vornherein klar sein: Seine Familie geht vor allem anderen.

Hier erfahren Sie, wie der Krebs erfolgreich sein Sternzeichen lebt.

 

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