Allgeiers AstrowissenNeptun im Transit zum Geburtsmond: Wenn Gefühle gefährlich werden!

Finden Sie heraus, wie Sie sich am besten vor Neptun-Transiten zum Geburtsmond in Acht nehmen und was sie für Ihre Liebe bedeuten.

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Neptun in Konjunktion, Quadrat oder Opposition zu unserem Geburtsmond ist nicht unbedingt ein harter Transit, der große äußere Widerstände im Leben bewirken kann. Trotzdem ist auch hier Vorsicht geboten, denn diese Transite können unsere Gefühle dermaßen stark beeinflussen und verwirren, dass wir die Realität nicht mehr klar erkennen und möglicherweise falsche Entscheidungen von großer Tragweite treffen.

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Neptun im Transit zum Geburtsmond: Die Gefahr für den Geist

Neptun ist ein Planet, der stets sehr subtil und fein wirkt und in Spannung zu unserem Geburtsmond zunächst fast unmerklich unser Seelenleben beeinflusst. Aber wir dürfen uns nicht täuschen lassen. Neptun ist wie eine Flut, die nur langsam einsetzt, um dann immer mächtiger und größer zu werden. Wasser, das Gefühl, die Macht des Unbewussten, hat die größte Kraft überhaupt. Im ersten Moment nehmen wir vielleicht eine Zunahme von unheimlich intensiven und teils sehr verwirrenden Träumen wahr, in der Folge ganz sicher auch eine gesteigerte Lust auf Nikotin oder Alkohol. Alles, was uns irgendwie entrückt und in einen Rauschzustand versetzt, zieht uns magisch an.

Neptun spricht vor allem die tiefen Schichten unserer Seele an und damit natürlich auch unsere geheimsten Wünsche und Sehnsüchte. Neptun, der neben dem Liebesideal, dem Traum und den Sehnsüchten auch für das Meer des Unbewussten steht, überschwemmt unsere Seele gerade in der Konjunktion, in der Opposition und im Quadrat zu unserem Geburts-Mond mit Gefühlen und Bildern, die wir so vielleicht so noch nicht gekannt und gesehen haben.

Einen besonders starken Einfluss hat Neptun in Spannung zum Geburtsmond natürlicherweise auf Frauen, da der Mond ja auch das Symbol für die Weiblichkeit, das Frausein ist. Aber auch Männer, die sehr gefühlsbetont sind, ihre Gefühle zulassen können und so manche Entscheidung „aus dem Bauch heraus“ fällen, nehmen diesen Neptun stark war. Oft als totale Verunsicherung der Gefühle, wodurch in der Folge vieles im Leben in Frage gestellt wird. Menschen, die sehr kopflastig sind und ihre Entscheidungen meist sehr rational abwägen, kommen mit diesen Transiten dagegen noch einigermaßen gut zurecht. Aber, auch sie können jetzt in den Strudel unbekannter und verwirrender Gefühle hineingezogen werden.

Was die sehr realen Auswirkungen dieser Transite betrifft, ist eine gewisse Verträumtheit augenscheinlich, die es oft schwermacht, sich auf seine Arbeit und Alltagserledigungen zu konzen­trieren. Viele Menschen, die davon betroffen sind, neigen verstärkt dazu, sich gehenzulassen, da einfach innere Widerstände aufgelöst und eher die schwächeren Charakterseiten angesprochen werden. Da der Mond, unsere Seele, mit unbewussten Kräften, verwirrenden Bildern und Träumen kämpfen muss, ist jetzt natürlicherweise auch die Anfälligkeit für seelische und psychische Störungen und Erkrankungen, wie Neurosen, Einbildungen, tiefe Verunsicherungen und sogar Depressionen, deutlich höher als sonst.

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Was es für die Liebe bedeutet

Was die Liebe betrifft, kann eine Krisensituation durch diese Transite insofern entstehen, da der Mond neben der Venus ja ganz eng mit unseren Empfindungen verknüpft ist. Und natürlich kann der den Mond beeinflussende Neptun auch „falsche“ Liebesempfindungen provozieren, insofern, dass man sich vielleicht in jemand völlig Unpassenden verliebt.

Da der Mond nicht zuletzt mit unserem Zuhause und der Familie zu tun hat, kann der Einfluss Neptuns vorübergehend auch fast so etwas wie ein starkes Entwurzelungsgefühl anzeigen. Man weiß nicht mehr genau, wohin und zu wem man gehört, da manche inneren Verbindungen und Gefühle sich jetzt völlig auflösen.

Aber, wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht. Klar ist, dass Neptun den Mond weicher macht, ihn sensibilisiert und für neue Eindrücke und Empfindungen öffnet. Besonders stark ist dies bei der Konjunktion des Neptuns zum Mond gegeben. Wir können jetzt alles spüren und wahrnehmen, entwickeln plötzlich sogar mediale und telepathische Fähigkeiten. Wenn wir uns mit anderen Menschen, die uns besonders nahe sind, austauschen, kann es sein, dass wir völlig unvermittelt die inneren, seelischen Vorgänge unseres Gegenübers wahrnehmen wie nie zuvor. Das Quadrat, die Konjunktion und die Opposition des Neptuns zu unserem Mond sind enorme innere Kräfte, die uns in unserer spirituellen Persönlichkeitsentwicklung ganz weit nach vorne bringen können.

Natürlich bleibt diese Zeit eine Gratwanderung zwischen Traum und Wirklichkeit. Gerade diese Spannungen und die Gefahr der Illusion können aber auch stark motivieren, die Wahrheit zu erkennen. Hinter diesen Transiten verbirgt sich die Aufgabe und Herausforderung, die Seele für geistige Einflüsse zu öffnen. Wir haben jetzt die Chance, zu erkennen, dass die Kraft des Geistes auch die materielle Welt bewegen und überwinden kann. Nach dieser Zeit haben wir eine neue innere Wahrheit und Identität gefunden

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Artikelbild und Social Media: joebelanger/iStock

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