Allgeiers AstrowissenMagischer Pluto: Beginn der dunklen Jahreszeit

Pluto steht für das Loslassen und für Veränderung. Nun müssen wir in diesem Monat die helle Jahreszeit loslassen. Was verrät Pluto außerdem?

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Inhalt
  1. Magischer Skorpion: Neuanfang und Tod
  2. Wechsel zur dunkeln Jahreszeit: Verschiedene Kulturen
  3. Pluto im Horoskop: Jetzt ist die Vergänglichkeit gegenwärtig

Pluto ist der Planet der kosmischen Energie, der übermenschlichen Willenskraft und der Planet des Todes. Es sind extreme Gegensätze, die von der Urgewalt des Pluto berichten. Seine Natur ist feurig-männlich und zugleich weiblich-wässrig. Pluto hat sein Domizil im Skorpion und tritt auch in der Skorpion-Zeit besonders stark in Erscheinung. Es ist die Zeit, in der wir endgültig Abstand vom lustbetonten Sommer nehmen. Das Leben zieht sich wieder in sich zurück.

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Magischer Skorpion: Neuanfang und Tod

In dieser geheimnisvollen Zeit werden astrologisch gesehen nicht nur Skorpion-Menschen geboren. Nein, die in der Tiefe scheinende Skorpion-Sonne aktiviert bei uns allen unser 8. Haus im Horoskop, den irdischen Spiegel des Skorpions, in dem Pluto herrscht. In dieser Zeit, in der die Natur stirbt, müssen wir uns alle fragen, was wir in unserem Leben loslassen und wandeln müssen und was wir überhaupt dem Tod und der Vergänglichkeit entgegenzusetzen haben.

Der Herbst ist daher nicht nur eine Zeit des Sterbens, sondern auch eine Zeit der inneren Entfaltung und Verwirklichung des Menschen. Im Inneren erwacht der Mensch, im Inneren folgt er der Jenseitssonne, die ihn zu Gott führt. Im Herbst, wenn die Blätter fallen, regt sich die Sehnsucht in uns nach unserer eigentlichen Heimat. Wir stehen in dieser Zeit zwischen Leben und Tod, zwischen Ende und Neuanfang. Die Natur, ihre Dunkelheit, die Eis- und Kältezeit stehen auf der einen Seite, die Sonne im Inneren auf der anderen.

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Ein Gedicht von Rudolf Steiner zur Sonne der Nacht, die symbolisch für das geistige Erwachen steht:

Die Sonne schaue
Um mitternächtige Stunde.

Mit Steinen baue
Im leblosen Grunde.

So finde im Niedergang
Und in des Todes Nacht

Der Schöpfung neuen Anfang,
Des Morgens junge Kraft.

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Wechsel zur dunkeln Jahreszeit: Verschiedene Kulturen

Keltische Hintergründe: Samhain

In der keltischen Kultur gab es zwei Jahreszeiten, die helle und die dunkle. Der Wechsel zur dunklen Jahreszeit findet in der Nacht vom 31. Oktober auf 1. November statt, in der Samhain, eines der größten keltischen Feste, stattfand.

Die Kelten nahmen an, dass in dieser Nacht der Zugang zu den Wesen der anderen Welt offensteht, bei ihnen speziell zu den Bewohnern des Elfenhügels. Sie fürchteten damals ihr Haus zu verlassen, um nicht mit diesen Repräsentanten der Vorzeit zusammenzustoßen. Dem Unterweltsgott Cenn Crúach („der blutige Kopf“) wurden zu Samhain Blutopfer dargebracht, um ihn und die anderen chthonischen ("unterirdischen") Gottheiten um Fruchtbarkeit anzuflehen.

Irisches Brauchtum: Halloween

Halloween, wie wir es heute kennen, war ein irisches Fest und Brauchtum, das von irischen Einwanderern in die USA kam und seinen Ursprung im keltischen Samhain hatte. Für uns ist Halloween inzwischen ein Fest, an dem blutverschmierte Vampire mit roten Augen und klappernde Skelette uns zum Gruseln bringen sollen. Ein Fest mit Spaß und dennoch ernstem Hintergrund, den viele Menschen vielleicht unbewusst noch ein wenig spüren. Denn diese Nacht ist wirklich mystisch, etwas ganz Besonderes.

Offenes Tor zum Jenseits

Durch den Wechsel der hellen in die dunkle Jahreszeit öffnet sich für eine kurze Zeit das Tor zum Jenseits, weshalb es kein Zufall ist, dass in den Tagen darauf das christliche Allerseelen am 1. und Allerheiligen am 2. gefeiert werden. Tage, an denen wir unseren Verstorbenen gedenken, die nun vielleicht noch näher als sonst sind. Der Sankt Martinstag, Volkstrauertag und Totensonntag, Buß- und Bettag folgen.

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Pluto im Horoskop: Jetzt ist die Vergänglichkeit gegenwärtig

Wir alle spüren in dieser Zeit unser 8. Haus, das jetzt, je nachdem, wie es im individuellen Horoskop lebendig wird, uns mit tiefen Ahnungen erfüllt oder Angst einjagt.

Der Tod ist ein großes Tabuthema, weil wir uns vor ihm fürchten, weil die meisten unter uns ihn als grauenvoll empfinden. Dabei ist es nur der Wechsel von der einen in die andere Welt. Die plutonische Wandlungskraft dieser Wochen ist enorm und zwingt uns wieder einen anderen Rhythmus auf. Körper, Seele und Geist wollen und sollen allmählich auf Winter eingestellt werden. Wir müssen die Dunkelheit annehmen. Das ist schwer, aber auch gut. In der Dunkelheit können wir uns ausruhen, zu uns finden, vollständig regenerieren.

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Bewusst im Einklang mit der Natur und ihren Rhythmen zu leben, heißt letztlich, innerlich zu wachsen und zu reifen.

Das Sterben und Werden vollzieht sich jedes Jahr im Zyklus der Jahreszeiten. Und wir begegnen dabei immer wieder Pluto, dem Herrscher über den Tod, der uns hilft, innerlich von Altem loszulassen und uns zu wandeln, damit wir wieder neue Wege beschreiten können. Wer die Dunkelheit und den Winter annehmen kann, wird vielleicht auch den körperlichen Tod nicht mehr fürchten.

 

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