Allgeiers AstrowissenWie Kinder ihre Eltern und deren Beziehung verändern!

In der Synastrie mit unserem Partner können wir sehen, worin er uns bewusst oder unbewusst fördert und wie er uns in manchen Lebensgebieten bremst oder sogar unterdrückt. Umgekehrt offenbart uns die Synastrie natürlich auch, wo wir unserem Partner guttun oder ihn blockieren.

 

Die Reibungen, die in jedem engen Miteinander entstehen, führen zu einem Wechselspiel aus Anziehung und Abstoßung und sind so etwas wie das „Salz in der Suppe“ einer jeden Beziehung. Menschen lieben und hassen sich, der Ausgang einer Liebe hängt auch immer davon ab, wie sie ihre Probleme bewältigt, die ebenfalls in jeder Synastrie ersichtlich sind. 

Ist eine Liebe nun besonders glücklich und innig, tauchen idealerweise gemeinsame Sehnsüchte auf, die in jüngeren Jahren oftmals im starken Wunsch nach Kindern gipfeln. Im Falle einer Schwangerschaft sagt der Volksmund weise: Eine Frau ist guter Hoffnung ... Das Kind ist die Erfüllung einer Liebe, verspricht es doch die Ganzheit und den Wunsch nach Geborgenheit in einer Familie. Das ist auch der tiefere Grund, warum dem Haus des Kindes, dem 5. Haus, das Haus der Hoffnungen und der Wünsche, das 11. Haus, gegenübersteht. 

Das 5. Haus ist der Schlüssel zum Glück

Wenn ein Paar ein Kind bekommt, werden nun auch die Sterne seines Horoskops zum Dauertransit für die Eltern und umgekehrt. Denn auch Eltern-Kind-Beziehungen sind besonders innig und stellen eine Schicksalsgemeinschaft dar, die so lange das Leben prägt, bis einer dieser drei die Gemeinschaft sprengt und eigene Wege geht. Sei es durch eine Scheidung oder der natürlichen Abnabelung des Kindes, das selbst erwachsen wird und eine eigene Familie gründet. 

Ein neues Kind krempelt jede Beziehung erst einmal völlig um. Mit der Geburt eines Kindes kann der Grundstein einer noch glücklicheren Partnerschaft gelegt werden. Manchmal werden partnerschaftliche Konflikte durch ein Kind aber auch überlagert, das Kind hilft Probleme zu verdrängen und beiseite zu schieben, die dann mit aller Wucht zurückkehren, sobald das heranwachsende Kind eigene Wege geht. 

Alle 7 Jahre beginnt das Leben und die Partnerschaft neu

Einmal abgesehen von diesen möglichen Problemen, die ein Kind in eine ungute Rolle zwängen kann, wird ein Kind beide Elternteile wunderbar inspirieren und diesen sogar einen völlig neuen und ungemein starken, vielleicht sogar den größten Lebenssinn überhaupt verleihen. Kinder sind Liebe, ein Geschenk Gottes, mit dem aber auch Pflichten und Verantwortung verbunden sind. Eltern müssen für ihre Kinder sorgen, sie fördern und immer für sie da sein, sie dürfen sie aber nicht besitzen und sie etwa in Beziehungsproblemen missbrauchen, um gegen den ungeliebten Partner Front zu machen.

Jede Generation ist weiter in der Evolution der Menschheit als die vorige. Man spricht in unserer Zeit, dem anbrechenden Wassermannzeitalter, von Indigo-Kindern, die alles machen werden und seit Kurzem von Kristallkindern, die die spirituelle Erneuerung vollziehen und deren alleinige Nähe uns alle schon fördert und guttut. Nicht alle Kinder haben eine so tiefe Seele, aber jedes Kind ist ein Besonderes unserer Zeit und auf seine Art liebenswert. Es ist unsere Aufgabe in einem höheren Sinne, unseren Kindern die Möglichkeit zu geben, sich zu entwickeln und zu entfalten, wir müssen geben und loslassen, das ist unsere Rolle. 

Das Wassermann-Zeitalter: Kommunikation und soziale Netzwerke sind alles

Alle Energien, die in Form von Planeten und Aspekten im Horoskop des Kindes auftauchen, regen Vater und Mutter an, sich selbst und ihr Leben zu verändern. Beide Elternteile erfahren durch das Kind, wie belastbar sie sind und dass ihre Grenzen noch lange nicht ausgelotet sind. Und, die Eltern haben die Chance, sich als liebende Menschen noch einmal von ganz anderen, neuen Seiten zu sehen und ihre Beziehung dadurch zu vertiefen. Natürlich, die Belastung durch ein Kind ist immer auch eine große Herausforderung für die Beziehung, aber eben auch eine Bereicherung. Denn die Beziehung zwischen Mutter und Kind wie zwischen Vater und Kind ist und bleibt einzigartig. 

Jedes Kind ist auf seine Art eine Bereicherung für das Leben, und Paare machen oft den Fehler zu glauben, ein Kind würde gerade nicht in ihre Lebenssituation passen. Denn mit dem Kind kommt eine neue Energie und neues Leben, die alles zum Positiven wenden kann, sofern diese Herausforderung mit Zuversicht angegangen wird. Es ist schwer bis unmöglich, das Leben zu planen, erst recht, wenn ein Kind auftaucht. 

IC-MC: Wie die Kindheit unser Leben beeinflusst

Interessant ist, dass sich in den Kinderhoroskopen immer wieder Themen, ähnliche Aspekte und Konstellationen der Eltern finden. Hat die Mutter beispielsweise eine Mond-Pluto-Spannung, ist in ihrer Mutterlinie oft die Weiblichkeit verdrängt worden. Hat die Tochter nun etwa den Mond im Skorpion (entspricht einer Mond-Pluto-Spannung), ist sie es vielleicht, die die diese weggeschobene Stärke, den weiblichen Reiz und ihre Macht lebt und befreit und damit ihrer Mutter hilft, sich selbst zu befreien.

Kinder können alleine durch ihre Anwesenheit und Entwicklung dazu beitragen, eigene Blockaden und Probleme zu erkennen und an ihnen zu arbeiten, da sie immer auch eben irgendwelche prägnante Charakterzüge von uns besitzen und spiegeln. Sie helfen uns, lebendig zu bleiben. Und wer nach vorne schaut und bereit ist, an sich zu arbeiten, kann auch Krisen in seiner Ehe bewältigen.

Der Partner hält uns stets den Spiegel vor

Natürlich freuen wir uns, wenn unser Kind in der Synastrie seinen Jupiter auf unserer Sonne hat. Denn alleine dadurch schenkt uns das Kind das Gefühl von grenzenlosem Glück und trägt nur durch sein Dasein dazu bei, dass wir uns noch besser entfalten können. Aber auch ein Quadrat unseres Kindes zu unserer Sonne muss keine Belastung sein, regt in uns vielleicht noch mehr Ernsthaftigkeit an und verdeutlicht uns die Verantwortung gegenüber dem Kind. Gerade wenn Elter bedingungslos lieben, können schwierige Interaspekte zwischen ihnen und ihren Kindern der Liebe nichts anhaben. 

Interessant wird es im Familienverbund dann, wenn wir eine Dreifachsynastrie zwischen Eltern und Kind erstellen. Hier können wir erkennen, dass solche Dreiecksbeziehung manchmal auch die Partnerschaft vor eine größere Probe stellen kann. Ein Beispiel: Eine Frau hat ihre Sonne im Stier, ihr Mann an gleicher Stelle seinen Mond. Einer der schönsten Interaspekte: Er erfüllt ihre Erwartungen, wie ein Mann sein muss, sie seine Erwartungen nach der Traumfrau. Sein Mond und ihre Sonne in Konjunktion schaffen viel Nähe und den Einklang von Seele, Körper und Geist.

Der Einfluss von Mutter und Vater auf die Liebe

Hat nun die Tochter ihren Mond im Skorpion im Quadrat zu Mars im Wassermann und greift dieses Quadrat nun in der Dreifachsynastie diese schöne Sonne-Mond-Konjunktion an, dann haben wir den „Salat“. Dieses Mädchen wird es dann immer wieder schaffen, einen Keil zwischen ihre Eltern zu treiben. Ihr Mars und ihre oftmals konfliktreiche Selle wird immer wieder Spannungen bei den Eltern erzeugen, die diese bewältigen müssen.

Zudem ist der Skorpion-Mond ein geschickter Manipulator, der es versteht, zu spalten, wenn er sich zurückgesetzt fühlt und wenn es um seine Ziele und Wünsche geht. Aber auch diese Aufgabe ist wohl von höherer Stelle gestellt und hat deshalb ihre Bedeutung. Das Leben und unsere Kinder sind Herausforderungen, die uns weiterbringen, vor denen wir manchmal aber auch kapitulieren.

 

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